IBM und Audi arbeiten bei Cloud Computing zusammen

Die AUDI AG hat sich für die Zusammenarbeit mit IBM entschieden mit dem Ziel, ihre gesamte SAP-Infrastruktur für den Betrieb in der Cloud vorzubereiten. Dabei ersetzt die neue IBM Lösung die bisherige Systemlandschaft für den Betrieb der SAP Anwendungen.

Sie basiert auf einer neuen Generation leistungsfähiger IBM Server (POWER) und IBM Datenbanktechnologie (DB2) und zeichnet sich durch hohe Performance, schnelle und flexible Bereitstellung von SAP Anwendungen und Kapazitäten, niedrige Infrastrukturkosten und überdurchschnittliche Energieeffizienz aus.

Ein IBM Expertenteam betreibt die neue Systemlandschaft bis 2015. Die hohe Flexibilität der neuen SAP-Plattform ermöglicht einen nahezu unbegrenzten Ausbau der zukünftigen Private Cloud auch bei laufendem Betrieb. Das Migrationsprojekt wurde nach Vertragsunterzeichnung im April 2010 in 8 Monaten abgeschlossen und inzwischen in den Produktivbetrieb überführt.

Die Herausforderungen an die SAP-Systemlandschaft sind bei Audi in den letzten Jahren deutlich gestiegen: immer mehr unternehmenskritische Anwendungen, etwa in den Bereichen Produktion und Logistik, Supplier Relationship Management und Personal sind hinzugekommen. Um diesen gewachsenen Anforderungen gerecht zu werden, wurde eine neue flexiblere Systemarchitektur erforderlich.

IBM, langjähriger IT-Partner von Audi, entwickelte ein Konzept für den Umbau und die Modernisierung der SAP Infrastrukturlandschaft. Dazu gehörten die Konsolidierung und Virtualisierung der Server-Hardware, eine weitgehende Standardisierung der Prozesse sowie die Möglichkeiten einer leistungsgerechten Abrechnung und sehr hohe Betriebsflexibilität. Auf Basis einer IBM POWER Server-Plattform und DB2-Datenbanktechnologie entstand eine atmende Systemlandschaft, die in der Private Cloud betrieben werden kann.

„Neben der hohen Flexibilität und Zuverlässigkeit hat uns insbesondere auch der niedrigere Energieverbrauch überzeugt“, sagt Lorenz Schöberl, Leiter IT Infrastruktur Services der AUDI AG. „Beim Thema Speicherung und Archivierung lassen sich aufgrund der Daten-Komprimierungsfähigkeit der IBM DB2 Lösung Zeit und Kosten sparen.“

Das Ziel der Cloud-Readiness der Systeme wurde in nur 8 Monaten erreicht und der produktive SAP Serverbetrieb in Ingolstadt durch die IBM Experten von GTS ist im Januar 2011 planmäßig gestartet. Die SAP Anwendungen werden von Ihnen in einer privaten Cloud bei Audi in Ingolstadt betrieben. „Unsere Kombination von POWER Servern und DB2 wird sich in den nächsten vier Jahren positiv auswirken - sowohl unter betriebswirtschaftlichen wie auch unter technologischen Gesichtspunkten“, sagt Gunter Fröhlich, Client Manager von IBM.

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