Cloud-Startups bringen Studenten die Cloud nahe

Unter dem Stichwort „Benchmark für die Cloud“ gingen Studenten vom KIT im Rahmen eines Seminarpraktikums der Frage nach, wie man die Performance von Cloud-Anwendungen bewertet. Unterstützt wurden sie dabei von zwei jungen, innovativen Cloud-Startups: der audriga GmbH und ProfitBricks.

Beide Unternehmen schlossen sich für dieses spannende Projekt zusammen, um den Studenten Themen wie die Suche in und mit Cloud-Diensten („Search-as-a-service“) oder die Verknüpfung von E-Mail-Postfächern mit Cloud-Anwendungen für das Management von Kundenbeziehungen (CRM) nahe zu bringen. Die studentischen Teams wurden vom Cloud-Experten Professor Dr. Stefan Tai und seinem Team sowie von Mitarbeitern der audriga betreut.

Zahlreiche Cloud-Anbieter, darunter ProfitBricks, ermöglichten ihnen den Zugriff auf ihre Dienste. So konnten die Studenten zum Beispiel das virtuelle Rechenzentrum von ProfitBricks (VDC) über das Internet kostenlos nutzen und intensiv testen.

Dabei wurde etwa analysiert, wie sich der Standort der Rechenzentren auf die Geschwindigkeit der Datenübertragung zwischen Cloud-Diensten auswirkt. Ein zweites Team verglich die Leistung neuartiger Suchdienste in der Cloud wie Amazon CloudSearch und ElasticSearch. Neben dem systematischen Vergleich der Dienste (Benchmarking) programmierten die Studenten auch prototypische Anwendungen.

Hierbei entstand eine Cloud-basierte Suchmaschine für E-Mails sowie ein Werkzeug zur Verknüpfung von E-Mail-Postfächern mit CRM-Systemen. Die Wechselwirkung von Theorie und praktischer Anwendung ist für die Entwicklung von Cloud-Diensten essentiell, wie Prof. Tai betont.

"Die Programmierung in der Cloud erfordert nicht nur technisches Verständnis, sondern muss auch Erfahrungen über das Verhalten von Diensten und ihre Kosten berücksichtigen. Es freut mich daher besonders, dass die Studenten ihre Erkenntnisse in der Zusammenarbeit mit audriga und ProfitBrick vertiefen konnten."

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