AT&T und IBM bieten Unternehmen gemeinsamen globalen Cloud-Service

Beide Unternehmen kombinieren dabei das Virtual Private Network von AT&T und die SmartCloud Enterprise+ von IBM mit einer neuen Technologie aus den AT&T Labs, um einen neuen, schnellen und sicheren Shared-Cloud-Service anzubieten. Der Dienst richtet sich weltweit an Fortune-1000-Unternehmen und ist Anfang 2013 verfügbar.

Shared-Cloud-Service eignet sich insbesondere für Unternehmen, die an ihre Cloud-Lösungen hohe Anforderungen in punkto Sicherheit und Verfügbarkeit stellen. Gerade Sicherheitsbedenken sind für viele Unternehmen noch ein wesentlicher Hinderungsgrund für den Einsatz von Cloud-Computing.

Wenn Unternehmen den neuen Service nutzen, um eine Verbindung zu den IBM Cloud-Computing-Ressourcen über das AT&T Virtual Private Network aufzubauen, integriert die neue Technologie die Sicherheitsvorkehrungen beider Partner und sorgt so dafür, dass die Anwender schnell und zuverlässig Informationen oder Anwendungen zwischen ihren eigenen Datenzentren (Private-Clouds) und dem neuen Cloud-Service transferieren können.

Das ist besonders für Unternehmen interessant, die von der Flexibilität der Cloud profitieren möchten, aber gleichzeitig Anwendungen und Daten schützen wollen, wenn sie zwischen Datenzentren und Endgeräten wie Tablets, Smartphones, PCs und Kiosk-Systemen im Einzelhandel oder anderen Maschine-zu-Maschine-Lösungen übertragen werden.

Mit Hilfe des neuen Services kann ein Finanzdienstleister beispielsweise sicherheitsrelevante Kundendaten zwischen seinem Datenzentrum und dem von IBM bewegen und managen, ohne dass die Daten dabei die Sicherheitszone des virtuellen privaten Netzes verlassen.

Die Technologie von AT&T ermöglicht eine dynamische Zuteilung von Netzwerk- sowie Computing-Ressourcen und automatisiert Funktionen, die oftmals noch manuell ausgeführt werden müssen. Dadurch lassen sich Netzwerk- und Rechenressourcen schnell skalieren und an die sich ändernden Anforderungen anpassen. Davon profitieren beispielsweise Einzelhandelsunternehmen während des Weihnachtsgeschäfts oder Großunternehmen zu Zeiten erhöhten administrativen Aufwands.

„AT&T und IBM liefern einen neuen, netzwerkfähigen Cloud-Service, der Sicherheit und Geschwindigkeit des globalen Netzwerks von AT&T mit den Kontroll- und Management-Funktionen von IBMs Enterprise-Cloud kombiniert“, erläuterte Andy Geisse, CEO der AT&T Business Solutions. „Dieser neue Dienst ermöglicht es Unternehmen, neue Wege zu gehen sowie Werte zu schaffen und ihr Geschäft voranzutreiben.”

Ein wesentliches Element des Cloud-Services ist IBM SmartCloud Enterprise+, der Infrastructure-as-a-Service-Dienst von IBM, der auf unternehmenskritische Anwendungen zugeschnitten ist. Als Managed- oder Hosted-Cloud-Umgebung verfügt IBM SmartCloud Enterprise+ über viele Vorteile der privaten Cloud – wie der Wahl dedizierter physischer Server und Speicher – und bietet zugleich die Skalierbarkeit und Flexibilität einer Public-Cloud.

Anwender des neuen Dienstes erhalten Zugang zu dem umfangreichen und sicheren Managed Services-Angebot von IBM SmartCloud Enterprise+. Zudem sind sie in der Lage, Prozesse in öffentlichen und in privaten Cloud-Modellen laufen zu lassen.

„Immer mehr Unternehmen erkennen, dass die Cloud sicher ist, sich einfach verwalten lässt und ein wesentlicher Bestandteil ihrer Geschäftsstrategie sein kann. Die Cloud wird sich daher schnell zu einem Tool für Innovationen entwickeln und nicht bloß ein Teil der Infrastruktur sein“, erläuterte Erich Clementi, Senior Vice President, IBM Global Technology Services. „Wir sind sicher, dass dieser neue Service – angeboten von zwei führenden Anbietern im Bereich Cloud-Computing – großen Unternehmen dabei hilft, das Beste aus der Cloud herauszuholen.“

Der Cloud-Service bietet zudem:

  • eine Vielzahl von Anpassungsoptionen, um kundenspezifische Anforderungen zu erfüllen
  • vereinbarte Service-Level-Agreements (SLAs), die den Anforderungen der geschäftlichen Anwendungen und deren Nutzung entsprechen und die Verfügbarkeit von System und Antwortzeiten verbessern
  • über 70 integrierte und automatisierte Sicherheitsfunktionen
  • ein hohes Maß an Sicherheit für drahtgebundene und drahtlose Endgeräte, die für das VPN des Kunden authentifiziert sind