Universitätsklinikum Aachen mit IBM in der Cloud

Um die wachsende Vernetzung von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten zu unterstützen, haben IBM und Healthcare IT Solutions im Hochsicherheits-Rechenzentrum des Universitätsklinikums Aachen eine private Cloud implementiert.

Sie dient dem Austausch von Gesundheitsinformationen auf der Basis medizinischer Fallakten. Damit steht nun eine äußerst flexible, sichere und kostengünstige Plattform bereit, die mit geringen Investitionen in die IT-Infrastruktur eine dynamische Erweiterung des Kundenstamms sowie der angebotenen Services ermöglicht. IBM verwaltet und betreibt die Cloud-Infrastruktur des Rechenzentrums von Healthcare IT Solutions, der IT-Tochter der Universitätsklinikums Aachen.
 
Rund 25 Krankenhäuser und 25 niedergelassene Ärzte sind bereits heute bei FallAkte Plus, einer spezifischen elektronischen Fallakten-Lösung von Healthcare IT Solutions, registriert. Eine vergleichsweise geringe Anzahl, die jedoch vor einer dynamischen Entwicklung steht: Im Rahmen des Projekts sollte deshalb sichergestellt werden, dass sich mit der neuen Plattform mittelfristig bis zu 500 Krankenhäuser und 60.000 Ärzte vernetzen lassen.

Bei der Suche nach einer geeigneten Lösung entschied sich Healthcare IT Solutions für IBM als IT- und Cloud-Partner. „Wir haben mit IBM eine Private Cloud konzipiert, die unsere Anforderungen an Datensicherheit einerseits und hohe Flexibilität andererseits voll erfüllt“ sagt Volker Lowitsch, CEO der Healthcare IT Solutions GmbH und CIO des Universitätsklinikums Aachen. „Da wir keine beträchtlichen Infrastruktur-Investitionen vorab leisten konnten, war die Private-Cloud-Lösung von IBM genau das Richtige für uns.“

Gemeinsam wurden die vorhandenen, bewährten und zertifizierten Prozesse nun in der Private Cloud, die im Hochsicherheitsrechenzentrum des Universitätsklinikums Aachen betrieben wird, verlagert und so erweitert, dass zukünftig auch weitere Services angeboten werden können. So arbeitet das Unternehmen mit IBM zum Beispiel gegenwärtig an der Einbindung eines Videokonferenzsystems. Es dient dem direkten Austausch der behandelnden Ärzte bei der gemeinsamen Bearbeitung und Nutzung der Fallakte.

“Die Arbeit in verteilten Teams wird für spezialisierte Ärzte immer häufiger zum Regelfall“, erklärt Volker Lowitsch. „Diese Entwicklung wollen wir mit Videokonferenzfunktionen unterstützen. Außerdem planen wir, unserem Serviceportfolio mobile Anwendungen hinzuzufügen, damit niedergelassene Ärzte zum Beispiel auch bei Hausbesuchen auf alle erforderlichen Patientendaten zugreifen können.“

Implementiert wurde eine Managed-Private-Cloud-Lösung auf Basis von IBM System x 3550 Servern, IBM Storwize V7000 Speichersystemen und Backup mit IBM Tivoli Storage Manager. Das gewählte Servicemodell von IBM Managed Services sorgt dabei für einen reibungslosen, effizienten Betrieb.

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