Avaya stellt Framework für Software-Defined Data Center vor

Die Avaya Fabric Connect-Technologie ist zukünftig im OpenStack-Framework. Durch die neue Lösung können Dienstanbieter und Unternehmen Cloud-basierte Dienste für bis zu 16 Millionen gemietete Anwendungen in Minutenschnelle aufsetzen.

Avaya bringt ein neues Framework für Software-Defined Data Center (SDDC) auf den Markt, das die Produktivität, Agilität und Bereitstellungszeiten in hochgradig virtualisierten Rechenzentren verbessert. Bei den herkömmlichen, siloartigen RZ-Architekturen dauert es mitunter Wochen oder sogar Monate, um Anwendungen aufzusetzen oder auszutauschen.

Mit der neuen Technologie lässt sich das innerhalb von Minuten in nur fünf Schritten bewerkstelligen. Auf der VMworld 2013, die vom 25. bis 29. August im Moscone Center in San Francisco stattfindet, präsentiert Avaya die neue Lösung.

Das Avaya SDDC-Framework umfasst einen Steuerungsprozess, der Netzwerk-, Speicher- und Rechenkomponenten miteinander kombiniert, individuell anpasst und bereitstellt. Durch die OpenStack-basierte Cloud Computing-Plattform können Administratoren über eine einzige, grafische Benutzerschnittstelle virtuelle Maschinen bereitstellen, Speicherplatz zuweisen und das Netzwerk konfigurieren.

Avaya Fabric Connect erweitert zudem die OpenStack-Umgebung, indem es die Beschränkungen der bislang üblichen Ethernet VLAN- oder Spanning Tree-basierten Netzwerke aufhebt. Dadurch lässt sich ein dynamischeres, flexibleres und skalierbares Modell für Netzwerk-Services realisieren.


Das Avaya SDDC-Framework basiert auf folgenden Komponenten:

  • Avaya Fabric Connect-Technologie: Sie bildet das virtuelle Rückgrat, um Ressourcen-Pools in und zwischen Datenzentren flexibel zusammenzuschalten

  • Avaya OpenStack Horizon-basierte Management-Plattform: Für die Steuerung von Rechner (Nova), Speicher (Cinder/Swift) und Netzwerk via Avaya Fabric Connect (Neutron)

  • Offene APIs in der Avaya Fabric Connect-Architektur: Sie erleichtern die Interoperabilität mit und Integration in andere Software-Defined Netzwerkarchitekturen sowie deren individuelle Anpassung


Das Avaya SSDC-Framework bietet Unternehmen folgende Vorteile:

  • Kürzere Bereitstellungszeiten: Cloud Services lassen sich in fünf Schritten innerhalb von Minuten bereitstellen

  • Leichtes Verschieben virtueller Maschinen: Durch die Endpunktbereitstellung können virtuelle Maschinen einfach innerhalb und zwischen geographisch voneinander getrennten Rechenzentren verschoben werden

  • Herstellerunabhängige Steuerung: Über eine einzige Schnittstelle lassen sich die Ressourcen im Rechenzentrum koordinieren und verwalten, um Anwendungen optimal bereitzustellen

  • Scale-Out-Konnektivität: Über 16 Millionen Dienste können dank der neuen Lösung bereitgestellt werden. Herkömmliche Ethernet-Netzwerke sind auf 4.000 begrenzt

  • Sichere, mandantenfähige Umgebung: Die Lösung optimiert die Abstraktionsschicht und Isolierung des Netzwerks, des Speichers und des Rechners

  • Verbesserte Netzwerkflexibilität: Die Lösung meistert die Herausforderungen, mit denen gegenwärtige VLAN-Netzwerke konfrontiert sind und schafft ein lastverteiltes, schleifenfreies Netz, in dem sich die logische Topologie unabhängig vom physischen Layout aufbauen lässt

Avayas Software-Defined Data Center-Framework ist das erste Produkt der Software-Defined Networking-Roadmap. Avaya Fabric Connect steht bereits für eine Vielzahl an Netzwerkplattformen zur Verfügung einschließlich Virtual Service Platform 9000, Ethernet Routing Switch 8800, Virtual Services Platform 7000 und Virtual Services Platform 4000.

Die Avaya OpenStack Horizon-basierte Management-Plattform und die offenen APIs werden nächstes Jahr verfügbar sein. Darüber hinaus ist eine Erweiterung von Fabic Connect und Orchestration geplant, um die Entwicklung und Bereitstellung von Services als End-to-End-Lösung zu liefern – vom Rechenzentrum bis hin zum Desktop.

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