Qualität des IaaS-Providers ist entscheidend für den Erfolg von SaaS-Lösungen

Softwareunternehmen stehen vor gigantischen Herausforderungen: Globalisierung, Mobilisierung und das Cloud-basierende Serviceparadigma stellen ihre traditionellen Geschäftsmodelle in Frage. Interoute hat in einem Whitepaper die wichtigsten Herausforderungen für Softwareunternehmen analysiert.

Darunter fallen ein erhöhtes Qualitätsbewusstsein der Anwender, die Erwartung flexibler und schnell verfügbarer Funktionen sowie eine zeitgemäße Ausrichtung des Vertriebs. Diese und weitere aktuelle Anforderungen verlangen neue Lösungen von Softwareanbietern.

Aus der Bestandsaufnahme leitet Interoute eine zentrale Erkenntnis ab: Der wichtigste Partner als zukünftiger Anbieter eines Softwareservice ist der IaaS-Provider, auf dessen Infrastruktur die Lösung läuft. Die Qualität der technischen Plattform entscheidet über Leistung, Qualität, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit des Softwareservices und damit über den geschäftlichen Erfolg.

Die wesentlichen Kriterien bei der Auswahl eines geeigneten IaaS-Dienstleisters sind:

  • Geografische Reichweite: Der IaaS-Provider sollte überall dort mit eigenen Rechenzentren vertreten sein, wo der SaaS-Anbieter ihn benötigt oder bald benötigen wird.
  • Skalierbarkeit: Softwareservices sollten flexibel nach oben und unten skalieren – je nach Kundenmenge.
  • Sicherheit und Zuverlässigkeit: Häufige Backups, Disaster-Recovery-Lösungen, Datenverschlüsselung, die Verwendung aktueller Lösungen zur Malware-Abwehr und einschlägige Zertifizierungen sind selbstverständlich, genau wie die mehrfache Anbindung des Rechenzentrums ans Stromnetz.
  • Compliance: Der IaaS-Provider muss sich an alle landesspezifischen Regelungen halten und sollte dies Anbietern eines Softwareservices ebenfalls erleichtern. Das schließt auch eine nachweislich gegen unbefugte Zugriffe geschützte Datenhaltung sowie die Verfügbarkeit von Compliance-Experten ein.
  • Aktuelle Technologie: Der IaaS-Provider sollte aktuelle Technologie verwenden – möglichst dieselbe an allen Rechenzentrumsstandorten, damit die Migration von Anwendungen unproblematisch ist.
  • Ausreichend Bandbreite: Redundante, breitbandige Leitungen sollten das Rechenzentrum des IaaS-Providers in die globale Infrastruktur einbinden und insbesondere mit eigenen Rechenzentren an anderen Standorten verbinden.
  • Pay as You go: Softwareanbieter sollten nur zahlen müssen, was sie auch nutzen – es sei denn, sie bevorzugen ein anderes Preismodell.
  • Kundenfreundliches Management: Ein übersichtliches Dashboard und eine Selbstbedienungsschnittstelle sollen den Zugriff auf alle wichtigen Betriebs- und Managementdaten und -funktionen der jeweiligen Anwendung eröffnen.

„Interoute Virtual Data Centre (VDC) ist eine vollständig automatisierte, skalierbare IaaS-Lösung, bestehend aus Rechen-, Speicher-, Anwendungs- und Netzwerkleistungen auf Abruf. Sie lässt sich direkt in Ihre IT-Infrastruktur integrieren und vereinigt damit die Vorteile von Public- und Private Cloud. Interoute VDC bietet die Flexibilität, Sicherheit, geografische Reichweite und Skalierbarkeit, die sich der Kunde wünscht – kombiniert mit einem unschlagbar günstigen Preismodell, Beratung durch erfahrene Experten und umfassender eigener Kontrolle über Daten und Betriebsumgebung der Services“, sagt Michael Hartmann.

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