Red Hat präsentiert neue OpenStack Platform 10

Red Hat präsentiert mit Red Hat OpenStack Platform 10 die neueste Version seiner hochskalierbaren Cloud-Infrastructure-as-a-Service-Lösung. Auf Basis des Community-Releases OpenStack "Newton" bietet Red Hat OpenStack Platform 10 eine erneuerte Benutzeroberfläche, anforderungsspezifisch anpassbare Rollen und langjährigen Support.

Hunderte von Anwendern setzen bereits auf die Red Hat OpenStack Platform als Basis ihrer Hybrid und Private Clouds für eine Vielzahl unternehmenskritischer Applikationen. Dazu gehören unter anderem BBVA, Cambridge University, FICO, NASAs Jet Propulsion Laboratory, Paddy Power Betfair, Swisscom, UKCloud und Verizon.

Zudem wird die Red Hat OpenStack Platform gestützt durch ein robustes Ökosystem zertifizierter Partner, einschließlich Cisco, Dell EMC, Fujitsu, Intel, Lenovo, Rackspace und NetApp sowie Ericsson, Nokia, NEC, Huawei und weiteren Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche.

Mit Red Hat OpenStack Platform 10 steht eine stabile Cloud-Plattform zur Verfügung, die auf dem bewährten Red Hat Enterprise Linux basiert. Integriert mit Red Hats gehärtetem OpenStack Community Code bietet Red Hat OpenStack Platform die benötigte Agilität für die schnelle Umsetzung von Anwenderanforderungen – ohne Beeinträchtigung von Verfügbarkeit, Performance oder IT-Sicherheit.

Die Red Hat OpenStack Platform enthält zudem Red Hat CloudForms, eine Hybrid-Cloud-Management- und Monitoring-Plattform, mit der nicht nur OpenStack-Infrastruktur-Komponenten, sondern auch die auf einer bestimmten OpenStack-Cloud laufenden Workloads verwaltet werden können. Darüber hinaus stehen 64 TB Storage-Kapazität über Red Hat Ceph Storage zur Verfügung; Anwender profitieren damit von den flexiblen, massiv-skalierbaren Eigenschaften der führenden Storage-Lösung für OpenStack-Umgebungen.

Zu den Optimierungen und Updates der Red Hat OpenStack Platform 10 gehören:

  • Eine optimierte User Experience durch eine einfacher zu bedienende Benutzeroberfläche mit einer reduzierten Komplexität von Installation und Management. Konzipiert für die Verwendung in Produktivumgebungen bietet die grafische Benutzeroberfläche des Red Hat OpenStack Platform Director mehrere neu integrierte Funktionen wie automatische Upgrades und Updates (einschließlich Ceph), eine erweiterte Netzwerk-Konfiguration und Hochverfügbarkeit sowie die Option, File-Sharing über den Manila Service zu nutzen – unter Verwendung der integrierten Treiber von NetApp und Red Hat Ceph Storage.
  • Eine verbesserte Flexibilität hinsichtlich der Skalierbarkeit durch die Einführung anforderungsspezifisch gestaltbarer Services und administrativer Rollen unter Verwendung des Red Hat OpenStack Platform Director. Cloud-Betreiber können nun ihre OpenStack-Umgebung in einer größeren Granularität überwachen, indem sie OpenStack-Services unabhängig voneinander betreiben und skalieren können. Dadurch besteht eine höhere Flexibilität bei der Bereitstellung von Services, die die individuellen Workload-Anforderungen von Unternehmen erfüllen.
  • Größere Datensicherheit durch neue Sicherheitsfunktionen wie eine verbesserte Hochverfügbarkeit (HA) für Large-Scale-Umgebungen. Darüber hinaus bieten die optionale Object-Storage-Verschlüsselung und Security-Tokens eine höhere Sicherheit und ein niedrigeres Risiko des Datenzugriffs im Falle eines Diebstahls.
  • Verbesserte Performance für netzwerkintensive Workloads durch das neue Data Plane Developer Kit (DPDK) von Open vSwitch und Single-Root Input/Output Virtualization (SR-IOV). Die Netzwerk-Performance ist damit vergleichbar mit der einer Bare-Metal-Umgebung. Zudem ist das Netzwerk-Routing nun flexibler und schneller und lässt Anwendern die Wahlfreiheit zwischen zentralisiertem Routing und Distributed Routing (DVR).
  • Ein neues "Ready State"-Hardware-Zertifizierungsprogramm, das auf OpenStack Ironic basiert. Während Red Hat bereits zertifizierte Hardware-Plug-ins für mehrere OpenStack-Komponenten unterstützt, ist das neue Programm im Hinblick auf ein erweitertes Ökosystem von Hardware-Optionen für automatisierte Bare-Metal-Konfigurationen konzipiert. Dell EMC ist der erste Partner von Red Hat, der für Red Hat OpenStack Platform 10 "Ready State" zertifiziert ist.

Red Hat OpenStack Platform 10 bietet auch Distributed Continuous Integration (DCI) für zentrale Partner wie Dell EMC, NEC und Rackspace. Dieser kollaborative Testing-Ansatz kann Partner bei der Vorbereitung auf ein neues Release der Red Hat OpenStack Platform effizienter unterstützen. Anwender profitieren zudem von Cloud-Lösungen mit einer größeren Stabilität und höheren Qualität, da diese in einem integrierten Cloud-System vielfach getestet sind.

Neuer Lifecycle bietet bis zu fünf Jahre Support
Um Anwendern eine langjährige Stabilität zu garantieren, die sie für ihre spezifischen Workload-Anforderungen benötigen, steht mit Red Hat OpenStack Platform 10 auch ein duales Support-Lifecycle-Modell zur Verfügung, das eine größere Subskriptionsflexibilität für den unternehmenskritischen Betrieb beinhaltet.

Das neue Modell bietet die Option einer neuen "Long Life"-Version der Red Hat OpenStack Platform, mit einem dreijährigen Produkt-Lebenszyklus und optional einem zusätzlichen zweijährigen Extended Life Cycle (ELS) Support. Anwender können sich auch für kontinuierliche Upgrades alle sechs Monate oder jährlich entscheiden, um neue Features sofort nutzen zu können.

Die "Long Life"-Versionen der Red Hat OpenStack Platform werden von Red Hat bei jedem dritten Release angeboten, beginnend mit Red Hat OpenStack Platform 10. Die anderen Versionen beinhalten einen einjährigen Lifecycle-Support.

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