Unternehmen bevorzugen Open-Source-Tools für IoT-Lösungen

Um besser zu verstehen, welche Technologie bei der Entwicklung von IoT-Lösungen eingesetzt wird, beauftragte Red Hat den Marktforscher RTInsights mit einer Umfrage unter 250 IT-Entscheidern - davon mehr als 100 aus der EMEA-Region - in großen und sehr großen Unternehmen.

Um an der Umfrage teilnehmen zu können, müssen die Unternehmen entweder derzeit IoT-Lösungen entwickeln oder planen, in den nächsten 12 bis 18 Monaten solche zu erstellen. Eine der ersten Fragen lautete, was die wichtigsten Unterschiede zwischen der IoT- und der konventionellen Entwicklung von Anwendungen seien.

Die Befragten sehen folgende Differenz:

  • Die Entwicklung von IoT-Lösungen, die inhärent zuverlässig und skalierbar sind (51 Prozent)
  • Die Bedeutung von Standards für die Kompatibilität von Daten und Applikationen sowie Langlebigkeit (48 Prozent)
  • Die große Anzahl intelligenter IoT-Geräte und Sensoren (45 Prozent)
  • Die Sicherheit von Daten und Applikationen (41 Prozent).

Es ist wenig überraschend, dass die Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit von Lösungen ganz oben auf der Liste stehen, denn die Produktion und der Verbrauch großer Datenmengen zählen zu den typischen Eigenschaften von IoT-Lösungen.

In den letzten zehn Jahren hat sich gezeigt, dass Open-Source-Software zu einer De-facto-Wahl für die Anwendungsentwicklung und -implementierung in Unternehmen wurde. Und auch bei der Erstellung von IoT-Lösungen sind laut den Befragten Open-Source-Tools die favorisierte Methode.

Unter den Unternehmen, die derzeit IoT-Lösungen entwickeln, bevorzugen 39 Prozent Open-Source-Tools gegenüber proprietären Optionen. Als jedoch die Frage an Unternehmen gestellt wurde, die sich selbst als IoT-Vorreiter einstufen, war diese Zahl noch höher: 43 Prozent der Befragten setzten bei der Entwicklung ihrer IoT-Lösungen auf Open Source.