Akamai schützt Bank vor DDoS-Attacken mit Cloud Security Services

Die Fidor Bank AG in München hat zum Schutz ihrer Online-Plattform vor DDoS-Angriffen die Cloud-Security-Lösung Prolexic Routed von Akamai implementiert. Damit kann die Bank die Gefahr durch Cyber-Kriminalität minimieren sowie die gesetzlichen Anforderungen an die Cyber-Sicherheit erfüllen.

Die Fidor Bank startete das Projekt mit Akamai, nachdem sie im Herbst 2014 Ziel einer Reihe großer Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Attacken geworden war. Mit den Angriffen, die zu einer stark eingeschränkten Verfügbarkeit führten, wollten Kriminelle die innovative Online-Bank erpressen.

Um sich vor diesen Angriffen sowie den Folgen möglicher künftiger DDoS-Attacken zu schützen, führte die Fidor Bank die Cloud-basierte Lösung Prolexic Routed von Akamai ein. Die Security-Lösung leitet dabei den Traffic auf spezielle hochskalierbare Rechenzentren um, entfernt dort bösartigen Datenverkehr und leitet den legitimen Traffic weiter an die Fidor Bank. Die Fidor Bank nutzt die "Always on"-Konfiguration von Akamai, die rund um die Uhr aktiv ist und einen sicheren 24x7-Schutz vor DDoS-Angriffen bietet.

Für die Lösung von Akamai entschied sich die Fidor Bank aus unterschiedlichen Gründen, darunter die Erfahrung des Unternehmens mit groß angelegten Angriffen, die Struktur und weltweite Präsenz der Scrubbing Center von Akamai sowie die Empfehlung eines großen deutschen Geldinstituts.

Darüber hinaus schützt die Bank die Zusammenarbeit von Akamai mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie die langjährige Erfahrung zum Thema Cyber-Crime. Das Know-how der Akamai-Sicherheitsexperten gewährleistet in Kombination mit den Lösungen des Unternehmens einen wirksamen Schutz vor Cyber-Crime.

"DDoS-Attacken entsprechen leider dem normalen Alltag. Nach Schätzungen von Experten wird rund die Hälfte aller Banken mindestens einmal im Jahr auf diese Weise angegriffen. Die Lösung von Akamai minimiert das Risiko einer Nichtverfügbarkeit unserer Services durch einen kriminellen Angriff", sagt Andreas Hellwig, Chief Technology Officer bei Fidor TecS in München, hundertprozentige Tochter der Bank und Betreiber der Digital-Banking-Plattform von Fidor.

Die Einführung der Akamai-Prolexic-Lösung zahlt sich für die Fidor Bank aus. Seit ihrer Einführung hatten weitere Attacken keinerlei Einschränkung der Verfügbarkeit zur Folge. So konnte beispielsweise ein Angriff mit einem Datenvolumen von mehr als 85 GBit/s umgehend und vollständig abgewehrt werden.

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