innovaphone PBX auch als Software-Version verfügbar

Als Anbieter von IP-Telefonanlagen auf Basis der innovaphone VoIP-Gateways ist die innovaphone AG seit nunmehr 13 Jahren im Markt erfolgreich. Jetzt schlägt der IP-Telefonie-Spezialist ein neues Kapitel bei der Virtualisierung von TK-Anlagen auf.

Ab sofort kann die innovaphone PBX auch als Virtual Appliance in einer VMware-Umgebung installiert werden. Anders als bei allen anderen derzeit am Markt verfügbaren Lösungen ermöglicht das den Betrieb einer IP-PBX mit einem nativen - schlanken und funktional auf ein Telefonsystem optimierten und damit konkurrenzlos schnellen - Betriebsystem in einer virtuellen Umgebung. Interessant ist diese Lösung für alle Firmen, die bereits eine VMware-Umgebung haben. Besonders stark kommen die Vorteile bei all jenen Unternehmen zum Tragen, die mehrere PBXen betreiben, wie etwa PBX-Hoster, Provider und andere Dienstleister.

Virtualisierung ist nichts Neues. Neu ist aber, dass es jetzt möglich ist, die innovaphone PBX in einem Unternehmen ohne zusätzliches Betriebssystem als eigenständige Instanz auf einer bereits vorhandenen VMware-Installation zu betreiben. "Eine normale Soft-PBX läuft auf einem General-Purpose-Betriebssystem wie Microsoft Windows oder Linux", erläutert Christoph Künkel, Director Product Management bei innovaphone. Die Installation eines solchen Betriebssystems ist relativ aufwändig, ebenso das Booten. Dazu kommt, dass die Betriebssysteme sehr komplex, deshalb relativ wartungsintensiv und zudem anfällig für Virenattacken sind. Wir haben uns deshalb für einen anderen Weg entschieden."

In Firmen, die bereits eine VMware-Installation haben, kann das native, schlanke und funktional auf das Wesentliche reduzierte Betriebssystem der innovaphone PBX auf einem PC installiert werden. Auf diese Weise lassen sich die Vorteile der Virtualisierung bestmöglich mit den Vorteilen der innovaphone PBX verknüpfen - das bedeutet ein Höchstmaß an Verfügbarkeit, Flexibilität, Sicherheit und Performance: Mit diesem Ansatz lassen sich mindestens 20 Mal so viele PBXen auf einer VMware-Instanz betreiben wie bei den Telefonsystemen, die ein Host-Betriebssystem benötigen.

Die IPVA ist eine innovaphone PBX, die als Virtual Appliance in einer VMware-Umgebung betrieben wird. Mithilfe von VMware können mehrere virtuelle Server auf einer Hardwareplattform aufgesetzt werden. Dadurch können Systeme mit einer variablen Anzahl von PBX-Instanzen zentral verwaltet werden. Die IPVA erlaubt es, beliebig große Installationen mit einfachen Mitteln einzurichten. Besonders attraktiv ist die Lösung für Einsteiger in das Marktsegment, weil die Lösungen von kleinen Szenarien mit geringer Anfangsinvestition auf beliebige Größen erweitert werden können. Aber auch für die Anbieter zentralisierter TK-Anlagen wie PBX-Hoster oder Provider bietet die IPVA viele Vorteile.

Die Installation einer neuen Kundenlösung beschränkt sich auf das Einrichten einer PBX in einer neuen VMware-Instanz. Die PBXen der einzelnen Kunden sind sicher voneinander getrennt und können einfach verwaltet und abgerechnet werden. Im Lizenzmaster können alle vorhandenen Lizenzen komfortabel projekt- oder kundenabhängig verwaltet werden. Der Betreiber hat somit die vollständige Kontrolle über die Lizenzen, die einem Kunden zur Verfügung stehen. Soll die IPVA auch ISDN-Anschlüsse verwalten können, kann dies über das Media-Gateway IP1060 oder ein beliebiges anderes innovaphone Gateway realisiert werden. Bei einer wachsender Anzahl von benötigten ISDN-Leitungen werden weitere Ports freigeschaltet oder zusätzliche Gateways installiert.

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