ATEGRIS-Krankenhäuser verbessern Kommunikation mit Avaya

Die ATEGRIS Gruppe hat die Kommunikation ihrer beiden Krankenhäuser in Mühlheim und Oberhausen mit einer umfassenden Avaya-Lösung speziell für den medizinischen Bereich modernisiert.

Die Kommunikation der Verwaltung und die der Patienten verlaufen nun separat über redundante Netze. So steht Patienten ab sofort ein modernes Entertainment-Angebot zur Verfügung, bestehend aus Telefon-, TV- und Internet-Nutzung. Darüber hinaus sichert ein mobiles System die Erreichbarkeit von Ärzten und Pflegepersonal im Haus.

Avaya hat die Lösung gemeinsam mit dem Partner Telba im Rahmen von umfassenden Renovierungsarbeiten Schritt für Schritt in Betrieb genommen. Damit kommt die Einrichtung ihrem Ziel näher, ihre Krankenhäuser als medizinische Hochleistungszentren und freundlicher Gastgeber für Patienten zu etablieren.

Mit 1.123 Betten und etwa 2.300 Mitarbeitern zählen das Evangelische Krankenhaus Mühlheim und das Evangelische Krankenhaus Oberhausen zwar nicht zu den größten in Deutschland, doch gilt ATEGRIS als innovativer Arbeitgeber, der in seinen beiden Lehrkrankenhäusern großen Wert auf eine optimale Patientenzuwendung legt.

Als in beiden Krankenhäusern umfassende Renovierungsarbeiten anstanden, bot sich die Gelegenheit, auch das bereits vor mehr als zehn Jahren installierte Kommunikationssystem auszutauschen. Die Vielschichtigkeit und Komplexität eines Klinikablaufs stellen allerdings besondere Anforderungen an die Kommunikationsinfrastruktur, denen nur wenige Hersteller gerecht werden. Aufgrund früherer positiver Erfahrungen mit Avaya-Lösungen im Healthcare-Umfeld fiel die Wahl daher schnell erneut auf eine Avaya-Lösung.

Oberste Priorität: Ausfallsicherheit
Um den Krankenhausbetrieb nicht zu gefährden, sollte das neue System die Erreichbarkeit auch bei einem Totalausfall an einem Standort sicherstellen. Daher wurde an beiden Standorten ein redundanter Avaya Communication Manager, das Herzstück der internetbasierten Kommunikationsanlage, installiert. Fällt das Netz an einem Standort aus, werden Anrufe über das System des anderen Standorts umgeleitet.

Ein eigenständiges mobiles System sichert zusätzlich die Erreichbarkeit der Ärzte sowie des Pflege- und technischen Personals über schnurlose Telefone in beiden Häusern. Das Alarmmanagement erfolgt auf separaten Servern, die ebenfalls an beiden Standorten redundant ausgelegt wurden. Herz- und Notalarme sowie Systemmeldungen der Kommunikationssysteme werden erfasst und per E-Mail oder SMS an die zuständigen Personen weitergeleitet.

Da die Renovierung und damit auch die Neuinstallation im laufenden Klinikbetrieb erfolgte, wurden das alte und neue Kommunikationssystem zunächst parallel betrieben und erst nach und nach auf den neuen Communication Manager umgestellt. Nach der Installation des Systems für die interne Krankenhausverwaltung, folgte die Installation des Systems für die Patienten-Kommunikation, das im September 2011 in Betrieb ging.

Service für Patienten
Durch das neue Kommunikationssystem kann ATEGRIS den Patienten in seinen Krankenhäusern nun einen besonderen Service anbieten: Über das neue Medcom Medial-System von Avaya und mit der Ergänzung des Partnerunternehmens Telba mit Multifunktionalen Terminals haben Patienten einen Telefon-, TV- und Internet-Zugang und können sich so weitgehend wie zu Hause informieren und unterhalten. Auch bei einer Verlegung auf eine andere Station bleibt die Rufnummer erhalten.

Rainer Olthoff, Leiter der Kommunikationstechnik des Evangelischen Krankenhauses in Oberhausen, fasst die Vorteile wie folgt zusammen: „Immer mehr Menschen würden eher auf den Fernseher als auf ihren Internetzugang verzichten. Im Krankenhaus fühlen sich viele Patienten daher von der Außenwelt abgeschnitten. Über das neue Multimedia-System können sie sich zumindest ein Stück weit zu Hause fühlen, was sich positiv auf die Genesung auswirkt. Telba und Avaya haben sich in dem Projekt hervorragend ergänzt und uns eine maßgeschneiderte Lösung geliefert, die unsere internen Abläufe optimiert und die Patienten begeistert.“

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