Hessen fördert Forschungsprojekt „Trusted Telephony“

Die Hessische Landesregierung fördert das Forschungsprojekt „Sichere und vertrauenswürdige Telefonie (Trusted Telephony)“ der Hochschule Darmstadt und toplink. Neue Abwehrmechanismen schützen toplink-Geschäftskunden schon heute vor Hackerangriffen, die in Echtzeit erkannt und abgewehrt werden.

Die Hochschule Darmstadt hat von der hessischen Landesregierung den Förderbescheid zur Unterstützung des Forschungsprojektes „Sichere und vertrauenswürdige Telefonie (Trusted Telephony)“ erhalten. Die gemeinsam mit dem Telekommunikationsanbieter toplink konzipierte Entwicklung einer Software für sichere VoIP-Telefonie wird bis 2014 mit insgesamt rund 500.000 Euro unterstützt.

Das Projekt (HA-Projekt-Nr.: 324/12-14) wird im Rahmen von Hessen-ModellProjekte aus Mitteln der LOEWE – Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz, Förderlinie 3: KMU-Verbundvorhaben gefördert.

Mit LOEWE unterstützt das Land Hessen Forschungsvorhaben, die von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Kooperation mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen realisiert werden und die hessische Wissenschaftslandschaft stärken. Ein weiterer Partner und Unterstützer von „Trusted Telephony“ ist das Center for Advanced Security Research in Darmstadt (CASED).

„Wir freuen uns sehr über den positiven Förderbescheid der hessischen Landesregierung und die damit verbundene Anerkennung unserer Arbeit“, erklärt Mark Hamer, CTO und Projektverantwortlicher bei toplink. „Im Vergleich zu anderen VoIP-Anbietern werden unsere Geschäftskunden schon heute durch den Einsatz der neu entwickelten Abwehrmechanismen vor Gebührenmissbrauch geschützt.

Die Software agiert auf der Gesprächsebene und kontrolliert die Gesprächsaufbauversuche und erfolgreich hergestellte Gespräche. Dadurch können Hackerangriffe in Echtzeit und nicht erst im Nachhinein erkannt und abgewehrt werden. Der Förderbescheid bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und die intelligenten Schutzmechanismen weiter auszubauen.“

Neben der Sicherheitssoftware zum Schutz vor Datendiebstahl und Gebührenbetrug bei IP-Telefonie beinhaltet das Forschungsprojekt auch die Entwicklung eines „Customer Self Service Portals“ für Geschäftskunden, mit dem Nutzer individuelle Regeln zum Schutz Ihrer IP-basierten Telefonanschlüsse definieren und sich somit noch effektiver vor Angriffen schützen können.

Weitere Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung einer sicheren Authentifizierung für Gesprächsteilnehmer mittels der elektronischen Identität (eID) des neuen Personalausweises sowie der Integritätsschutz unverschlüsselter Telefonate.

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