T-Systems führt Collaboration-Plattform mit Cisco ein

Web-, Video-, Audiomeetings und Dokumentenbearbeitung mit Kollegen, Kunden und Partnern weltweit am eigenen Arbeitsplatz: Dieses Hi-Tech Szenario wird bei T-Systems jetzt Wirklichkeit.

Der Cloud-Pionier und global tätige ICT-Dienstleister hat seine internen Kommunikations- und Collaborations-Prozesse in Zusammenarbeit mit Cisco auf den neuesten Stand gebracht. Ziel war dabei, die Zusammenarbeit nachhaltig über Standorte, Firmengrenzen und Zeitzonen hinweg zu verbessern und die Grundlage für höhere Produktivität und niedrigere Kosten zu schaffen.

Gemeinsam wurde eine auf die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse von T-Systems abgestimmte ‚Seamless Communications Architektur' entwickelt. Basis dieser Architektur ist die sogenannte Seamless Communication Platform (SCP), auf der verschiedene standardisierte Service Stacks aufsetzen.

Diese Services, wie z.B. Telefonie, Voice-, Desktop-Video- und Web-Conferencing, TelePresence, Instant Messaging oder BYOD- und Mobility-Services, können unterschiedlichste Frontend-Systeme bedienen.

Die Anbindung von externen Partnern oder Kunden erfolgt über einen Network Centric Security Stack, damit nur die Informationen zur Verfügung gestellt werden, die für die B2B-Kommunikation notwendig sind.

Dr. Markus Müller, CIO Deutsche Telekom: „Die SCP ist die weltweit größte Installation basierend auf Cisco Komponenten. Ich bin mit dem Service sehr zufrieden. Bislang verwenden in der Deutschen Telekom 150.000 Nutzer national wie international den Web-Conferencing Service, 110.000 User die VoIP Telefonie und 43.000 Nutzer die Softphones."

Basis für die vollständige Integration sämtlicher Kommunikationskanäle ist ein All-IP-Netz, das Real-Time-Services wie Sprach- und Video-Kommunikation sowie Daten auf einer gemeinsamen Plattform vereint. Dies macht eine aufwändige Pflege und den Betrieb unterschiedlicher Netze obsolet und ermöglicht die nahtlose Integration bislang getrennter Welten von Endgeräten und Applikationen.

Motivation und Zielsetzung:

  • Verschiedene Conferencing- und Collaboration-Anforderungen werden unter funktionalen und kommerziellen Gesichtspunkten zu einer optimalen Lösung zusammengeführt

  • Aufbau einer Lösung für Audio-Konferenzen, die Deutsche-Telekom-weit genutzt werden

  • Telefonie- und Video-Integration in bestehende Desktop-Anwendungen wie zum Beispiel Microsoft Office Anwendungen, später auch Anwendungen wie ERP oder CRM

  • Kopplung zu TelePresence-Konferenzsystemen sowie Business-Video und Desktop-Video Systemen

  • Realisierung einer Bring Your Own Device (BYOD) Strategie durch unkomplizierte Einbindung von verschiedenen mobilen Devices, Tablets und PCs wie zum Beispiel Apple iPad/iPhone/Mac oder Android-Devices

  • Die Lösung ist vorbereitet für zukünftig steigende Integrationsanforderungen heterogener Umfelder, beispielsweise im Rahmen von Großprojekten

 

Status und Ausblick:

Conferencing und Collaboration: Die T-System-Lösung basiert auf einer hochverfügbaren Cisco MeetingPlace Lösung mit der Audio-, Video- und Web-Conferencen unternehmensweit durchgeführt werden können. Die Integration innerhalb des gesamten DTAG-Konzernverbundes und externen Partnern sowie Kunden ist auch mit UC-Lösungen anderer Hersteller nahtlos möglich.

BYOD, Mobility und Mobile-Services: Auch mobile Endgeräte (Smartphones etc.) sind in die Collaboration-Infrastruktur integrierbar. Dabei ist das mobile Endgerät über eine einzige, eindeutige Office-Rufnummer erreichbar (Single Number Reach). Diese Funktion gibt dem Mitarbeiter die Möglichkeit, das Gespräch zwischen dem mobilen Endgerät und dem IP-Deskphone oder IP-Softphone/Unified Client -- und vice versa -- so zu verschieben, dass eine nahtlose Übergabe -- ohne den Bedarf einer zusätzlichen Gesprächsvermittlung -- realisiert wird.

Zudem ermöglicht diese mobile Integration äquivalenten Leistungsumfang zum IP-Deskphone oder IP-Softphone (Präsenzinformationen der Mitarbeiter, Messaging-Services wie z.B. Voice-Mail und Zugriff auf das Unternehmensverzeichnis etc.) Im Fokus stehen dabei die Integration der marktgebräuchlichsten Smartphones verschiedener Hersteller, wie Apple, Samsung und andere.

Telefonie-Integration: IP-Softphone-Anwendungen auf dem PC werden zunehmend eine ergänzende Option zu den klassischen IP-Telefonen am Arbeitsplatz. Das IP-Softphone, in Form eines Unified Client (CUPC oder Cisco Jabber), verbindet sämtliche Funktionen eines herkömmlichen IP-Telefons mit den zusätzlichen Vorteilen der Desktop Collaboration, Instant-Messaging und Präsenz-Status sowie Video-Integration, der Integration in Desktop-Anwendungen und dem Wählverfahren per Mausklick über Onlineverzeichnisse.

Der Unified IP-SoftPhone Client kann auch in Verbindung mit einem herkömmlichen IP-Arbeitsplatztelefon verwendet werden, um im Computer Telephony Integration (CTI) Modus Anrufe über den Desktop Computer zu tätigen bzw. zu empfangen. Die Endgeräte sind dabei über eine einheitliche Rufnummer parallel verfügbar. Der aktuelle Anrufstatus wird auf beiden Telefonen angezeigt. T-Systems hat IP-Softphones/Unified Clients unter Berücksichtigung hoher Sicherheitsanforderungen eingeführt, damit absolute Abhörsicherheit gewährleistet ist.

Integration von TelePresence: Cisco TelePresence wird bereits seit April 2009 bei T-Systems an den wichtigsten Standorten in Deutschland (z.B. Berlin, Bonn, Frankfurt und München) und im Ausland (z.B. Ungarn, USA) genutzt. Die Integration von Cisco IP Video Telefonen und Softphone/Unified Client Desktop Video wurde umgesetzt, damit beispielsweise Experten kurzfristig über „normale" Video-Endpunkte am Arbeitsplatz zu einem TelePresence-Meeting hinzugeschaltet werden können.

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