Unified-Communications-Trends für 2015

Nachdem die Unified-Communications (UC)-Branche auf ein Jahr voller Veränderungen zurückblickt, in dem vor allem die Verschiebung des Fokus von Hardware zur Software großen Einfluss nahm, wirft Unify einen Blick auf die kommenden Monate.

Folgende Trends werden nach Meinung der Experten von Unify für Kommunikationssoftware und -services im Jahr 2015 entstehen oder an Bedeutung gewinnen:

Die Zahl der E-Mails wird sinken, weil Nutzer effizientere Wege der Kommunikation entdecken.
Eine neue Generation von Arbeitnehmern drängt in den Arbeitsmarkt. Diese jungen Mitarbeiter entdecken neue Wege zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten, wie beispielsweise via Circuit.

New Way to Work Konzepte werden sich rasant weiterentwickeln.
Unify hat im Enterprise-Segment eine neue Phase eingeläutet, wie zahlreiche Ankündigungen der letzten Zeit belegen. Beim New Way to Work kommen kontextbasierte Konversationen zum Tragen. Dadurch werden Anwender ermutigt, ihre Ideen freier mit anderen zu teilen.

Zusammenarbeit und Innovation werden durch offenere und zielgerichtete Interaktion innerhalb der Unternehmen und zwischen Firmen gefördert. Dafür muss effektive Technologie für die Zusammenarbeit eine einheitliche Bedienung über alle Kanäle hinweg bieten. Sprache, Video, das Teilen von Bildschirmen, Messaging und Dateiaustausch sollten auf jeden Fall über ein einziges Display möglich sein.

Collaboration-Plattformen nehmen an Fahrt auf, zusammen mit den dazugehörenden Apps.
Genau wie im Consumer-Bereich werden auch im Business-Segment die Plattformen und Prozesse einfacher werden. Circuit von Unify und andere neue Produkte auf dem Markt sind im Wesentlichen Apps. Es wurde als offene Umgebung entwickelt, die Kommunikation und Geschäftsprozesse zusammenbringt.

Der physische Standort verliert im Tagesgeschäft an Bedeutung.
Arbeit ist eine Tätigkeit und längst kein Ort mehr, zu dem der Mitarbeiter geht.

Aus „Work-Life-Balance“ wird „Work-Life-Integration“.
Der New Way to Work wird sich weiter durchsetzen. Unternehmen sind deshalb besser in der Lage, die besten Talente mit flexibleren Arbeitsformen an sich zu ziehen und zu halten. Grundlage dafür ist Technologie für Kommunikation und Zusammenarbeit.

Das Internet der Dinge setzt sich durch, das Bedürfnis nach mehr Sicherheit in der Cloud steigt.
Das Internet der Dinge wird 2015 über alle Branchen hinweg massiv an Bedeutung gewinnen. Rund ein Drittel der geplanten Ausgaben für Telekommunikation entfallen im laufenden Jahr auf diesen Bereich. Im Verlauf der kommenden zwei Jahre wird es deshalb zu einem explosionsartigen Anwachsen der Datenmengen kommen.

Die meisten Provider haben im Moment nicht ausreichend Kapazitäten, um diese Daten zu verwalten und zu sichern. Da auch immer mehr Services aus der Cloud bereitgestellt werden, müssen sich die Anbieter Gedanken machen, wie sie die Daten ihrer Kunden optimal absichern können.

Alles dreht sich um Daten.
Anwender wollen die Daten, die für ihre Kommunikation relevant sind, leicht erreichbar zur Verfügung haben. Metadaten und Tagging werden deshalb nicht mehr nur für einfache Funktionen wie Ortungsdienste eingesetzt, sondern sie reichern die Konversationen in Echtzeit mit Informationen an. Dadurch erweitert sich der Kontext und neue Parameter werden messbar, beispielsweise die sozialen Aspekte einer Unterhaltung.

Social Selling, Social Advocacy und die Engagement Cloud sind auf dem Vormarsch.
Kurz gesagt versetzt Social Selling Anbieter und Käufer in die Lage, direkter und umfassender miteinander in Kontakt zu treten. Dadurch entsteht eine engere Beziehung, die ganz auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtet ist. So lässt sich einfacher die richtige Lösung für den jeweiligen Bedarf finden.

Das Konzept einer Engagement Cloud geht von der Annahme aus, dass Menschen von Unternehmen zusammenhängende Konversationsstränge erwarten. Darin soll der gesamte Austausch über alle Geschäftsprozesse hinweg fortlaufend gebündelt sein, so dass die Kommunikation jede Interaktion zwischen Menschen oder Mensch und Maschine enthält.

„Im vergangenen Jahr herrschten in unserem Markt fast turbulente Zustände. Das zeigt deutlich: Die Branche hat erkannt, dass der New Way to Work Realität ist. Unternehmen können nun entweder mitziehen, oder bleiben zurück und verlieren Marktanteile und Mitarbeiter“, sagt Dean Douglas, CEO von Unify.

„Die Arbeitnehmer verlangen heute intuitiv bedienbare Apps und Technik, die Spaß macht. Außerdem wollen sie von überall aus nahtlos zusammenarbeiten, und das über verschiedene Endgeräte hinweg. Wir fühlen uns bestätigt, wenn andere Marktteilnehmer in die Diskussion um den New Way to Work einsteigen, die Unify im Oktober 2013 begonnen hat. Wir sind sehr gespannt darauf, diesen Trend auch 2015 federführend voranzutreiben. Damit ebnen wir Unternehmen jeder Größe den Weg, um den New Way to Work für sich zu übernehmen.“

Unify sieht 2014 als eines der wechselhaftesten Jahre in der Geschichte der Branche. Ursachen dafür sind laut Unify die beschleunigte Verschiebung des Fokus von Hardware zur Software, Konsolidierungen bei den Anbietern sowie neu strukturierte Sales- und Partnermodelle der wichtigen Player. Für Unify selbst standen 2014 wichtige Fortschritte beim Wandel hin zu einem echten Software-as-a-Service (SaaS)-Anbieter im Vordergrund. Ein Höhepunkt dieser Entwicklung war der Marktstart von Circuit. Unify hat damit eine neue Kategorie im New Way to Work definiert, die das Arbeitserlebnis tiefgreifend ändert.

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