Polycom CEO über die Trends zu Unified Communications

Zum Jahreswechsel 2008/2009 rückt die Frage nach den Trends in der IT in den Vordergrund: Was kommt, was bleibt, was ist Top und was Flop? Gartner z.B. sieht „Unified Communications“ als einen der Top-IT-Trends für 2009.

Auch Bob Hagerty, CEO von Polycom, unterstützt diese Einschätzung und hat drei zentrale Gedanken zur Marktentwicklung formuliert.

1. In 2009 werden die Forderungen nach “Video, zu jeder Zeit und an jedem Ort” lauter.
Die YouTube-Generation, also die Generation, die in einer digitalen Welt aufgewachsen ist und Computer, Internet und Instant Messaging als selbstverständlich sieht, drängt auf den Arbeitsmarkt und erwartet einen modernen Arbeitsplatz, der ihre Anforderungen auch in Hinsicht auf innovative Technologien erfüllt. Die „Demokratisierung“ von Video wird dazu führen, dass Video auf jedem Arbeitsplatz vorhanden sein wird und nicht mehr nur der Führungsetage vorbehalten ist. Der Einsatz von Videotechnologien ist ein schneller, verlässlicher und kostengünstiger Weg, um nicht nur Reisekosten und den CO2-Ausstoß zu reduzieren, sondern auch, um effektiv in übergreifenden Teams über verschiedene Standorte hinweg zusammen- zuarbeiten. Die Ergebnisse der Analysten von IDC unterstützen diese Einschätzung und prognostizieren für den Bereich „Enterprise Video“ über die nächsten fünf Jahre eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von nahezu 50 Prozent.

2. Die Anzahl an mobilen Erwerbstätigen wird exponentiell steigen und moderne Technologien unterstützen diese Entwicklung.
Studien sagen voraus, dass in 2009 etwa ein Viertel der weltweiten Arbeitskräfte mobile Arbeitsplätze haben werden. Es ist von großer Wichtigkeit, dass diesen Menschen geeignete und zuverlässige Technologien zur Seite stehen, inklusive Video. Regelmäßige Videokonferenzen zwischen Mitarbeitern werden verstärkt eingesetzt und auch der Gebrauch von Instant Messaging und Presence-Software werden stark zunehmen.

3. Green IT bleibt auch 2009 auf der Agenda.
Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der steigenden Anzahl von virtuellen Meetings und einer verbesserten CO2-Bilanz eines Unternehmens: Die Reduzierung von Geschäftsreisen. Nach Untersuchungen von Independenttraveler.com wird auf einem einzigen Flug von Europa nach Kalifornien mindestens gleich viel Kohlendioxid (CO2) ausgestoßen wie durch ein Jahr Autofahren. Gerade im Hinblick auf die momentan angespannte wirtschaftliche Situation ist visuelle Kommunikation ein Bereich, in den Unternehmen investieren können, einen sofortigen ROI erzielen und gleichzeitig trotz sinkender Budgets ihre „Green-Strategie“ weiter verfolgen können.

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