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Mobile Videokonferenzen mit Cius Business-Collaboration

"Wir gehen in ein Zeitalter, in dem es selbstverständlich wird, sich auch zu sehen”, meint Andreas Bucher, Head of Collaboration Architecture bei Cisco Switzerland. Hinzu kommt ein immer stärkerer Fokus auf Mobilität.
 
Mit dem Tablet “Cius” hat das Unternehmen ein Produkt in den Startlöchern, das beide Trends unternehmenstauglich vereint. Wie Cisco betont, ist eine Stärke des eigenen Tablets auch, dass Teil einer kompletten Collaboration-Produktpalette mit Software beispielsweise für Web-Conferencing und Hardware bildet, die bis zu umfassenden TelePresence-Lösungen reicht. “Wesentlich ist dabei auch stets die User Experience”, meint der Cisco-Experte.
 
Business statt iPad
Gerade mit dem iPad sind Tablets im Bewusstsein der Öffentlichkeit angekommen. “Apple hat es aber nicht für Business-Anwendungen designed”, betont Bucher. Ähnlich wie schon 2007 beim iPhone ist eine sichere Integration in die Unternehmens-IT problematisch. Zudem fehlt dem iPad die für Videokonferenzen nötige Webcam. Mit dem im Frühsommer angekündigten Cius will Cisco eine für Unternehmensanwendungen passende Alternative bieten, wobei das Telefon-Dock als Brückenschlag zwischen Mobilität und Office punkten soll. Denn im Büro kann ein klassischer Telefonhörer eine bessere Sprachqualität ohne Störungen bieten.
 
Für Cisco ist das Tablet teil einer umfassenden Collaboration-Strategie. “Nur wir bieten eine so große Produktbreite”, meint Wolfgang Fasching-Kapfenberger, Marketing Manager von Cisco DACH. Die Palette umfasst beispielsweise Web-Meetings mit WebEx sowie volle TelePresence. Diese bietet einen Mehrwert gegenüber kompakten oder mobilen Lösungen wie etwa Recording-Funktionen. “Ich führe per TelePresence sogar Einstellungsgespräche”, erklärt zudem Bucher. Immerhin vermittelt ein solches System den Eindruck, wirklich einer Person in Lebensgröße gegenüber zu sitzen. User verstehen
 
Indes warnt Cisco davor, einfach unbedacht Collaboration-Systeme umzusetzen. “Ein Kunde sollte wirklich verstehen, was er im Business-Prozess gewinnen will und wie seine Mitarbeiter zu den Technologien stehen”, betont Bucher. Nur dann können die jeweils richtigen Lösungen so umgesetzt werden, dass ein Unternehmen einen maximalen Mehrwert schöpfen kann.
 
Die Mitarbeiter als User stehen zudem im Zentrum eines dritten wichtigen Trends in Sachen Kollaborationslösungen. “Man muss auf verschiedenen Geräten möglichst die gleiche Nutzererfahrung bieten”, erläutert der Cisco-Experte. Das ist wesentlich, damit die Verwendung der Werkzeuge auch möglichst einfach von der Hand geht.

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