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AT&T entwickelt Telepresence zur überall verfügbaren Videokollaboration weiter

Videoanwendungen und die entsprechende Hardware finden heute verstärkt Einsatz in persönlichen Endgeräten wie Notebooks und Tablet-PCs. AT&T unternimmt daher nun den nächsten Schritt, um Videokonferenzen so einfach wie ein Telefongespräch zu machen.

Dazu kündigt AT&T die Erweiterung von Video-Funktionen sowie Video-On-Demand-Meeting-Fähigkeiten an, die die intensivere Nutzung der Videokollaboration mit der AT&T Telepresence Solution® erleichtern.   

Damit ist es ab sofort nicht mehr notwendig, Videokapazitäten im Voraus zu reservieren. Kunden der AT&T Telepresence Solution können nun jederzeit Konferenzen durchführen und sich per Videoverbindung mit Partnern und Kollegen „treffen“. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie auf der AT&T Business Exchange-Plattform angemeldet sind oder nicht. Zu den neuen Funktionen gehören:

  • Erweiterungen des Gast-Zugangs: Teilnehmer mit Endgeräten mit einem Bildschirm können sich jetzt entweder über das Firmen-VPN oder das Internet in AT&T Business Exchange einwählen.
  • Virtuelle Konferenzräume: Teilnehmer können Konferenzen über unterschiedliche Netztwerke ohne vorherige Reservierung abhalten, wobei ein erweitertes Spektrum an Endpunkten einschließlich Tablet-PCs, Desktop-Rechnern, Großbildsystemen bis hin zu umfassend konzipierten Raumsystemen (Immersive Rooms) einsetzbar ist. Teilnehmer wählen lediglich eine Telefonnummer, geben den Zugangs-Code ein, und die Konferenz kann starten.

Mit Hilfe dieser Funktionen können AT&T-Kunden über das Internet an Konferenzen mit Desktop / Laptop-Rechnern und ausgewählten mobilen Endgeräten teilnehmen, bei denen Videoanwendungen wie Cisco Jabber™ Video for TelePresence, Polycom® RealPresence® Mobile, LifeSize® ClearSea™ von Logitech und andere standardbasierte Video-Clients zum Einsatz kommen, die WiFi hot spots, 3G, 4G und 4G/LTE-Verbindungen nutzen.

Die neuen Funktionen bieten Kunden eine größere Flexibilität für die Durchführung von Videokonferenzen. Diese können nun an praktisch jedem Ort und zu jeder Zeit von einer Vielzahl an Endgeräten und verschiedenen Verbindungen ausgeführt werden.

„Diese neuen Erweiterungen der Telepresence-Lösung steigern den Nutzen von Videokonferenzen“, sagt Brian Washburn, Research Director, Network Services, Current Analysis. „Die Funktionen gelten für unterschiedliche Videogeräte, Anbieter und Verbindungen und sorgen für eine einfachere Handhabung durch den Nutzer.”

Bei einem erwarteten jährlichen Wachstum des Marktes für Telepresence-Systeme von 25,7 Prozent  bis zum Jahr 2013 [1], setzt AT&T weiterhin auf strategische Initiativen, um globale Reichweite, Zuverlässigkeit und Flexibilität zu steigern, sodass Kunden aus einer größeren Zahl von Hardware-Anbietern auswählen können. Weitere neue Funktionen:

  • Erweiterte Video-as-a-service-Funktionen – AT&T erweitert die vorgehaltenen Konferenzsteuerungskapazitäten. Sie umfassen nun auch ein umfangreiches Spektrum an Polycom® RealPresence® Videolösungen für Desktop, Konferenz- und Immersive-Room-Lösungen, sowie die komplette Palette der Cisco Video-Endpunkte. Somit wird die technische Ausstattung, die für die Ansetzung, Kontrolle, Verwaltung und Verbindung der verschiedenen Endpunkte benötigt wird, im AT&T-Netz vorgehalten. Dank dieses einfachen Konzepts können Kunden auf die Installation und Wartung einer eigenen technischen Infrastruktur verzichten.
  • Zusätzliche Service-Pakete – AT&T gibt die Verfügbarkeit von weiteren „Fully-Managed“-Service-Angeboten für ein breiteres Spektrum an Endpunkten bekannt. Dies gilt zum Beispiel für die populäre Cisco Telepresence® TX9000 Serie. AT&T zählt damit zu einem der ersten Cisco-zertifizierten Service-Anbieter, die diese neuen immersiven Systeme weltweit unterstützen.
  • Größere Telepresence-Interoperabilität – AT&T ist der erste Service-Anbieter, der Polycom® HDX® Desktop- und Konferenzraum-Lösungen sowie Polycom® OTX™ und RPX™ immersive Raumsystemlösungen mit dem Telepresence Interoperability Protocol (TIP) unterstützt. Damit wird native Einzel- und Multi-Bildschirm-Interoperabilität mit einem oder drei Bildschirmen zwischen Endpunkten von Cisco und Polycom erreicht. Diese Interoperabilität umfasst sowohl Direktwahl als auch angemeldete und reservierungslose Multipoint-Konferenzen auf der AT&T Business Exchange-Plattform sowie Präsentationen und Datenaustausch.
  • Erweiterte globale Verfügbarkeit – AT&T bietet Telepresence-Dienste in 80 Ländern an. „Fully-Managed“-Service-Angebote sind in 40 Ländern verfügbar, darunter seit kurzem auch auf den Philippinen und in Malaysia.

„AT&T investiert in die grenzüberschreitende Bereitstellung von erweiterten Video-Services”, sagt Alan Benway, Executive Director der AT&T Telepresence Solution, AT&T Business and Home Solutions. „Kunden von AT&T steht damit das breiteste Angebot an Endpunkten zur Auswahl. Sie können zu einem ihnen passenden Zeitpunkt Konferenzen durchführen und so ihre Konferenzräumlichkeiten, Gruppensysteme, mobilen Endgeräte Laptops und Desktops intensiver zu nutzen.”

[1] Quelle: “MarketScope for Telepresence and Group Video Systems”; Gartner; August 30, 2011

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