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Videokonferenzen: Die Messlatte in Punkto Qualität liegt hoch

Sieben von zehn Unternehmen in Deutschland verzichten bisher auf Videokonferenzen. Grund für die Skepsis: Top-Entscheider bemängeln eine schlechte Bild- und Tonqualität. Dabei ist für mehr als jeden zweiten Manager exzellente Qualität eines der Top-Kriterien.

Zudem ist ihnen die Atmosphäre herkömmlicher Videokonferenzen zu unpersönlich. Anbieter von High-Definition-Lösungen gehen verstärkt auf die Qualitätsanforderungen der Manager ein. Mit stark verbesserter Technik, sowie Full-Service-Angeboten etablieren sie virtuelle Treffen als echte Alternative zur Geschäftsreise. Das sind die Ergebnisse der europaweiten Studie "Face to Phase: Die Konvergenz von Geschäftsreisen und Virtual Meetings", die vom internationalen Service Provider Easynet Global Services in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt wurde.

Technisch haben moderne HD-Videokonferenzen nur noch wenig mit Chats, Desktop- oder Telefonkonferenzen zu tun. Fortschrittliche Übertragungstechniken dieser sogenannten Telepresence-Lösungen erzeugen mittlerweile eine annähernd reale Gesprächssituation. Es entsteht der Eindruck, dass alle Konferenzteilnehmer wirklich an ein und demselben Tisch im selben Raum sitzen. Der Informationsaustausch wird damit umfassender und effizienter.

Neben den rein technischen Kriterien werden von den Geschäftsleuten Serviceleistungen nachgefragt, die in der Praxis einen messbaren Mehrwert liefern. So wünschen sich 56 Prozent der befragten Manager beispielsweise eine zuverlässige Technik. Darüber hinaus fordert fast jeder dritte Topentscheider einen Rund-um-Service, der den zeitlichen und finanziellen Aufwand von Geschäfts-Meetings gegenüber einem realen Treffen deutlich reduziert. So genannte Full-Service-Anbieter wickeln Videokonferenzen von der Buchung, über die technische Umsetzung, bis hin zur Wartung komplett in Eigenregie ab. Dadurch werden sowohl die Konferenzteilnehmer, als auch die internen IT-Abteilungen erheblich entlastet.

Der Einsatz von Telepresence-Lösungen bietet den Nutzern ein enormes Potenzial,  geschäftliche Treffen effizienter zu organisieren. 59 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte in Deutschland sehen beispielsweise die Möglichkeit, Kosten für Geschäftsreisen deutlich zu senken. Jeder dritte Manager schätzt das Einsparpotenzial sogar auf mehr als 30 Prozent. "Wichtiger Anknüpfungspunkt für eine effektive Telepresence-Lösung ist die Qualität. Denn durch die Zuverlässigkeit von Videokonferenzen steigt die Nachfrage der Nutzer. Die dadurch verbesserte Auslastung führt im Ergebnis zu einer schnellen Amortisierung der Kosten", sagt Diethelm Siebuhr, Geschäftsführer Central Europe von Easynet Global Services.

Hintergrund: Die Studie "Face to Phase: Die Konvergenz von Geschäftsreisen und Virtual Meetings" stellt die Ergebnisse einer europaweiten Online-Befragung dar, die im Auftrag von der Easynet GmbH in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt wurde. Im Oktober und November 2008 wurden Fach- und Führungskräfte zur Bedeutung von Geschäftsreisen sowie zum Einsatz von Videokonferenzen befragt. 716 Manager aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Belgien und der Schweiz nahmen an der Studie teil. Die Befragungen wurden in der jeweiligen Landessprache durchgeführt.

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