• Home
  • VIDEO CONFERENCING

Video-Dokumentation bald State-of-the-Art

Geldinstitute müssen weltweit immer schärfere Gesetze zur Dokumentation ihrer Kommunikation erfüllen, wie etwa ihrer Video-Konferenzen. Nur hochleistungsfähige Massenspeicher können das leisten. Dafür setzt das norwegische Unternehmen Tandberg die Intel-Nehalem-Architektur ein.

Die Finanzkrise hat offenkundig werden lassen, dass in den Banken häufig Profitgier statt Kundeninteresse die Triebfeder zahlreicher Managemententscheidungen und Beratungsgespräche war. Nationale wie internationale Aufsichtsbehörden wollen daher die Geldinstitute stärker kontrollieren. Ziel ist es, interne Prozesse sowie Beratungsgespräche mit Kunden auf ihre Regelhaftigkeit hin zu überprüfen. Das zwingt Banken künftig, die entsprechenden Kommunikationsvorgänge umfassend zu dokumentieren - vom Face-to-Face-Gespräch mit dem Kunden bis hin zur Video-Konferenz, die als schnelle und effektive Form der globalen Kommunikation immer mehr Verbreitung findet.

Nur minimale Verzögerung zwischen Live-Konferenz und Speicherung
Technischerseits haben viele Institute an dieser Stelle Nachholbedarf. Zwar sind viele Unternehmen in der Lage, E-Mails und Telefongespräche zu dokumentieren, doch mit der nahtlosen Aufnahme und Archivierung umfangreicher Video-Konferenzen ist die IT-Infrastruktur überfordert. Doch gerade darauf kommt es an: So schreibt die britische Finanzaufsicht Financial Services (FSA) inzwischen die Bereitstellung aller zu einem Kunden gehörenden Geschäftsprozesse innerhalb von 24 Stunden nach der Übermittlung einer Anfrage vor. Warteschlangen bei der Archivierung sind folglich inakzeptabel.

Der Markt hat auf diese Entwicklung bereits reagiert. Aus Norwegen kommt ein Massenspeichermedium, das nach Herstellerangaben den hochkomplexen technischen Anforderungen an die Aufgabe gerecht wird. "Compliance Application" aus dem Hause Tandberg basiert auf einer Linux-betriebenen Intel-Hardware mit einem Prozessor der 5500-Serie, auch bekannt unter dem Code-Namen Nehalem EP. Die Hochleistungsplattform soll nicht nur für eine stabile Video-Verbindung sorgen, sondern auch die Aufnahme des Gezeigten mit einer Verzögerung von 15 Millisekunden ermöglichen - das ist weit unter dem Standard von zurzeit 200 Millisekunden.

Die Archivierung - das heißt Transkodierung in ein speicherbares Format - erfolgt nahezu in Echtzeit, so dass kein Rückstau durch zeitnahe andere Konferenzen entsteht. "Die Echtzeit-Archivierung ist von hoher Bedeutung für Kunden mit vielen Video-Konferenzen", erläutert Simon Downey, Produkt Manager bei Tandberg. "Dies ist jedoch ein rechenintensiver Prozess, der eine hochleistungsfähige technische Plattform voraussetzt. Dank des hohen Prozessordurchsatzes lassen sich negative Effekte auf die Qualität der Live-Konferenz bei der Aufnahme vermeiden."

Kompletten Beitrag lesen....