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Warum HD - Video der herkömmlichen Videokonferenz vorzuziehen ist

Traditionelle Videokonferenzsysteme – wie sie in den letzten 10 bis 15 Jahren angeboten wurden – haben es Organisationen ermöglicht, über weite Entfernungen hinweg Treffen von Angesicht zu Angesicht abzuhalten.

Für die meisten Teilnehmer war die Qualität dieser Interaktion tolerierbar, aber nicht immer so erfreulich oder produktiv wie persönliche Meetings. In vielen Fällen führt die schlechte Gesamtqualität des Videos, wie Unschärfe, stufige Bilder und schlechte Darstellung von Bewegungen, dazu, dass die Nutzung der Technologie nicht nahtlos oder wünschenswert war. Dies waren die Benutzer, die freiwillig auf Video verzichtet haben, oder schlimmer, es als sehr unangenehmes Erlebnis empfunden haben.  

Herkömmliche Videokonferenzsysteme verwenden die FCIF- (Full CIF) Auflösung mit 352 Bildpunkten x 288 Zeilen. Dies war die höchste Auflösung, mit der die Systeme komprimiertes Video auf Standard-Displays bereitstellen konnten. Das Problem war jedoch, dass das Bild höchstens Videorekorder-Qualität hatte und nicht die Ansprüche erfüllen konnte, ein Erlebnis wie bei einem Treffen von Menschen im selben Raum zu erzeugen.

HD-Videokommunikation sorgt für ein Erlebnis ganz anderer Art. High Definition definiert auf Grundlage der Technologie der nächsten Generation derzeit neu, was Menschen von Videokonferenzen erwarten können. Stellen Sie sich vor, dass Sie die 10fache Qualität einer VHS-Auflösung genießen können und wirklich alle Einzelheiten eines Bildes sehen können, egal ob Sie sich auf der anderen Seite der Erdkugel oder am anderen Ende des Firmengeländes befinden.

Hier einige Beispiele:

  • HD-Videokommunikation bedeutet, dass Sie viele Personen (nicht nur ein bis zwei Teilnehmer) im vollen 16 x 9-Format auf einem hoch auflösenden Bildschirm sehen können. Sie sehen, ob die Augen eines Teilnehmers auf der anderen Seite geöffnet sind oder ob man nervös mit den Fingern spielt. Sie sehen, was auf einer Tafel geschrieben wurde oder in den Präsentationsunterlagen enthalten ist. Sie können tatsächlich nonverbale Anhaltspunkte in einer Form gewinnen, die eine Videokonferenz wertvoll und produktiv machen. Dies kommt daher, dass Sie die Person in einer Auflösung von 1280 Bildpunkten x 720 Zeilen sehen – diese Auflösung ist fast zehnmal höher als bei normalen Videokonferenzen. Ein weiterer guter Vergleich ist der mit einer Digitalkamera. Wer möchte eine 1,0-Megapixel-Kamera, wenn man eine 4,0-Megapixel-Kamera zum selben Preis kaufen kann? Bei herkömmlichen Videokonferenzen beträgt die Auflösung 101.376 Bildpunkte, High Definition hat hingegen 921.600 Bildpunkte!
  • Mit HD-Videokommunikation erscheinen Personen lebensecht und in Originalgröße. Man sieht die Teilnehmer so, als ob sie am Ende des Tisches säßen und man einfach durch ein Fenster blickt. Dieses Konzept wird als „optische Sehschärfe" bezeichnet; dies bedeutet, dass der Sehabstand eines herkömmlichen Videokonferenzsystems erforderte, dass Sie ca. 6 bis 9 m vom Display entfernt sitzen, damit die Augen keinen Auflösungsverlust mehr feststellen könnt. Bei High Definition können Sie etwa 1,5 m vom Display entfernt sitzen, und Ihre Augen werden keinen Auflösungsverlust feststellen. Aus diesem Grund sehen Sie die Personen deutlich und in der richtigen Größe. Das Ergebnis hat erhebliche Auswirkungen auf die Dynamik einer Videokollaboration, da die Teilnehmer auf eine natürlichere Weise an einem wechselseitigen Dialog teilnehmen.
  • HD-Videokommunikation ermöglicht Ihnen die Nutzung einer vollen HD-Anzeige. Der Unterschied liegt hier im Bildseitenverhältnis. Das Standardformat für herkömmliches Fernsehen beträgt 4 x 3, ein HD-Bildschirm hat ein Bildseitenverhältnis von 16 x 9. Wird ein HD-Bildschirm für ein herkömmliches Videokonferenzsystem mit Normalauflösung verwendet, wird entweder nicht der gesamte Bildschirm genutzt, da nur im 4 x 3-Format angezeigt wird und deshalb zwei schwarze Streifen links und rechts neben dem Bild zu sehen sind, oder das Bild wird über den gesamten Bildschirm gedehnt und sieht sehr unnatürlich aus. Ein echtes HD-Bild gibt dem Teilnehmer bis zu 40% mehr Bildfläche und nutzt die gesamte 16 x 9-Anzeige.
  • HD-Videokommunikation wird für Anwendung in der Medizin, Ausbildung sowie anderen speziellen Szenarien eingesetzt, die ein Höchstmaß an Auflösung absolut erforderlich machen. Die gute Nachricht ist, dass nun alle Unternehmen und Organisationen davon profitieren können und die Videoproduktivität auf ein völlig neues Niveau heben können, indem die Leistung der HD-Videokommunikation der nächsten Generation genutzt wird.

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