Britische Behörden sind Vorreiter bei Unified Communications

Der öffentliche Sektor Großbritanniens ist laut Einschätzung von Siemens Enterprise Communications bei der Einführung von Unified Communications weiter als die Privatwirtschaft.

IP-basierte Kommunikation gewährleistet künftig produktiveres Arbeiten durch die einfachere Erreichbarkeit von Ansprechpartnern und die verbesserte Zusammenarbeit über Behördengrenzen hinweg.

Auch das Betreibermodell ist höchst innovativ: Die öffentliche Hand trennt sich vom Eigenbetrieb der Anwendungen und Infrastruktur und bezieht die gesamte Kommunikation als Dienst von einem Serviceprovider. Grundlage für das CaaS-Modell (Communications as a Service) sind Open Communications- Technologien von Siemens Enterprise Communications.

Siemens liefert dem britischen Netzbetreiber Global Crossing den SIP-Softswitch HiPath 8000 als Grundlage für VoIP-Dienste und die Software OpenScape für modernste Unified Communications-Services. Diese Dienste liefert Global Crossing nun britischen Behörden, repräsentiert durch die Beschaffungsagentur OGCbuying.solutions des britischen Office of Government Commerce (OGC). Im Rahmen eines Vertrages mit der Beschaffungsagentur sollen bis Dezember 2011 600 Standorte mit insgesamt 125.000 Mitarbeitern zu einem von Global Crossing betriebenen privaten Managed IP-Kommunikationsnetz geschaltet werden – dem größten Netzwerk dieser Art in Europa.

Global Crossing entwickelt zusammen mit Siemens einen gehosteten Service, der neben Telefonie auch Collaboration (Software für die Zusammenarbeit von räumlich und zeitlich getrennten Mitgliedern eines Teams) und Messaging über alle angeschlossenen Behörden hinweg erlaubt. Grundlage für diese Dienste sind die besonders hoch skalierbare und ausfallsichere SIP-Plattform HiPath 8000 und die Unified Communications-Anwendung OpenScape.

HiPath 8000 und OpenScape sind für EAL2 (Evaluation Assurance Level 2) zertifiziert und erlauben eine sichere und abhörsichere Kommunikation. Die Infrastruktur basiert auf offenen Standards. Diese erlauben den einzelnen Behörden, Unified Communications nach ihren individuellen Bedürfnissen einzuführen.

„Das ist Flexibilität in der Praxis – und zwar im großen Stil“, sagt Gerhard Otterbach, Chief Market Operations Officer und Leiter des globalen Service-Geschäfts bei Siemens Enterprise Communications. „Behörden wird eine einfache, nahtlose Kommunikation ermöglicht, die alle Kommunikationskanäle vereinigt: Sprache, E-Mail, Instant Messaging und Video. Die Zusammenarbeit über einzelne Abteilungen und Behörden hinweg wird mit Präsenz- und Präferenz-Management unterstützt und somit einfacher und produktiver. Damit ist der öffentliche Sektor Großbritanniens bei der Einführung von Unified Communications sogar schneller als die Privatwirtschaft.“

Anthony Christie, Managing Director UK und Europa bei Global Crossing sagt: „Mit der Expertise unserer beiden Unternehmen konnten wir einen Service entwickeln, welcher die Arbeit von Behörden in Zukunft fundamental verändern wird. Der Fokus unserer Vereinbarung liegt auf der Erhöhung der Effizienz sowie der Unterstützung einer völlig sicheren und flexiblen Arbeitsumgebung. Zudem wird eine Migration hin zu modernsten IP-Services gewährleistet – was es den Anwendern in den Behörden schließlich ermöglicht, auf eines der größten Managed IP-Netzwerke in Europa zuzugreifen.“

Mehr über Siemens Enterprise Communications unter http://www.siemens.de/enterprise