IBM unterstützt beim French-Open Tennisturnier mit Cloud-Technologie

IBM hat heute angekündigt, daß das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Fédération Française de Tennis (FFT) beabsichtigt, den Zuschauern des Tennisturniers ein individuelleres und eindrücklicheres Tenniserlebnis als bisher möglich zu bieten.

Zum ersten Mal können Tennisbegeisterte das gesamte Roland-Garros-Turnier auf praktisch allen modernen Mobilgeräten wie iPad, iPhone und Android-Smartphones und -Tabs erleben. Die neue IBM Anwendung PointStream, mit der Spiele in Echtzeit verfolgt und analysiert werden können, ermöglicht unter www.rolandgarros.com eine visuelle Darstellung der von den Tennisfreunden ausgewählten Spiele. Die neue Anwendungen nutzt eine dynamische Cloud-Computing-Infrastruktur, mit der die FFT ihre Kapazitäten während des Turniers schnell hochfahren kann, um somit auf stark ansteigenden Internetverkehr zu reagieren.

IBM PointStream
IBM PointStream wurde zur Intensivierung des Zuschauererlebnisses entwickelt. Die Anwendung ermöglicht Tennisliebhabern die visuelle Darstellung eines bestimmten Spiels. Dabei zeigt sie an, welcher Spieler gerade führt und erstellt Graphiken zu Break Points, Eigenfehlern, Doppelfehlern und Assen. Zum ersten Mal können die Zuschauer genau erfassen, wann die Spieler bei Roland-Garros einen entscheidenden Punkt verwandeln (oder verlieren).

So erfasst IBM PointStream zum Beispiel nicht nur einfach, dass ein Spieler in einem Match 15 Breaks vergeben hat, sondern auch, wann es zu diesen entscheidenden Momenten gekommen ist. Über Funktionen wie SlamTracker können in Echtzeit Spieler, die nächsten Runden und Spielstände abgerufen werden.

Smartphone- und Tablet-Lösungen
Viele Tennisfreunde möchten die Flexibilität genießen, Spiele nach eigenen Wünschen zu verfolgen. Deswegen wurde eine neue mobile Roland-Garros-Website erstellt, auf der in Echtzeit Spielstände, Zeitpläne, Auslosungen und Spielerinformationen eingesehen werden können. Für das diesjährige Turnier hat IBM zusammen mit Orange eine besondere Roland-Garros-iPhone- und iPad-Anwendung entwickelt, damit Tennisbegeisterte leichten Zugang zu den neuesten Turniermeldungen haben.

Die Anwendung ist mit allen Informationen gespickt, die sich Fans zu dem Turnier wünschen, und bietet Live-Spielstände, Zeitpläne und Auslosungen, Videohighlights, Spielerfotos, Biografien und Live-Radio. Für 2011 wurde die offizielle Website zudem auf ein iPad-freundliches Internet-Erlebnis abgestimmt. Das Turnier steht nun der größtmöglichen Anzahl an Nutzern offen.

Interaktives Fernsehen
In diesem Jahren werden Fernsehzuschauer in Frankreich zudem die Möglichkeiten ausloten können, die von mit dem neuen HbbTV-Standard ausgestatteten Fernsehgeräten angeboten werden. Mit der interaktiven Roland-Garros-TV-Anwendung von IBM können die Zuschauer ihre Turnierverfolgung persönlich gestalten.

So können sie mehr Details zu den von ihnen gewünschten Themen wie Live-Spielständen und Statistiken, Spielerbiografien und Informationen zu den Spielen ansehen. Die Anwendung wurde mit der agilen Entwicklungsplattform WebSphere sMash in einem Cloud-Umfeld erstellt.

Verbesserte Webtechnologie
Dank der für 2011 verbesserten Schnittstelle zeigt die Roland-Garros-Website nun besondere Matches auf der Homepage und verbessert somit den Sehkomfort für Zuschauer, die über ihre Laptops auf die Turnierinfos und Livespiele zugreifen möchten. 2010 wurde die Seite von mehr als 9,3 Millionen Einzelnutzern angeklickt und erhielt insgesamt über 333 Millionen Besuche,

Nutzung von Cloud-Computing
Während der zwei Wochen, die Roland-Garros dauert, steigt das Interesse an Tennis und der dazugehörige Webverkehr erfahrungsgemäß stark an. IBM hilft der FFT jedes Jahr, ihre IT-Infrastruktur zu modernisieren, um somit den Anforderungen der weltweiten Zielgruppe entsprechend nachzukommen. Sobald dann das Turnier vorbei ist, kümmert sich IBM darum, den üblichen – verkleinerten - Geschäftsbetrieb zu unterstützen.

Diese Flexibilität wird durch die Cloud-Computing-Kapazitäten von IBM ermöglicht. Mit dieser Technologie ist die schnelle Bereitstellung von Dienstleistungen mit einer im üblichen Rahmen gesicherten Infrastruktur möglich. Dank der IBM Virtualisierungstechnologie hat die FFT den Energieverbrauch ihrer IT-Infrastruktur um 40 % und ihren Kühlbedarf um 48 % reduzieren können.

Im Jahr 2006 mussten während des Turniers 60 Server mit einem um das 100-fache gestiegenen Webverkehr der Roland-Garros Website zurecht kommen. Heutzutage werden Cloud-basierte Dienstleistungen zur Bereitstellung der im Rahmen des Turniers gewünschten Informationen angewendet.