Wetterchaos zeigt Lücken bei Business Continuity auf

Wegen Winterwetter und Schneechaos können vor allem in Norddeutschland derzeit viele Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze nicht erreichen, zahlreiche Geschäftstermine müssen abgesagt werden.

Dabei zeigt sich, dass viele Unternehmen kaum Vorsorge zur Sicherung ihrer Business Continuity getroffen haben. Mit modernen Lösungen für Online-Meetings und -Collaboration sind Unternehmen in der Lage, ihren Geschäftsbetrieb auch bei widrigen Wetterbedingungen problemlos aufrechtzuerhalten. 

Schnee, Eis und Wind sorgen vor allem im Norden Deutschlands weiterhin für massive Verkehrsprobleme. An vielen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen fällt sogar der Unterricht aus. Aber auch andere Regionen sind betroffen: In Nordrhein-Westfalen ereigneten sich bei winterlichen Straßenverhältnissen über 1.000 Verkehrsunfälle. Am Frankfurter Flughafen, wo am Wochenende über 300 Flüge ausgefallen waren, müssen Reisende nach wie vor mit Verspätungen und Flugausfällen rechnen. Geschäftsreisende müssen daher diese Woche mit massiven Behinderungen rechnen.

Die Folge des Winterwetters: In ganz Deutschland können Mitarbeiter nicht ins Unternehmen kommen, werden wichtige Meetings ausfallen oder nur mit reduzierter Besetzung stattfinden können. Die Ursache dafür darf jedoch nicht allein beim Wetter gesucht werden. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen verfügen über so gut wie keine Vorkehrungen zur Sicherstellung ihrer Business Continuity in Krisen- oder Katastrophenfällen. Dies ist jedoch keine tragfähige Strategie in einer international eng verflochtenen Wirtschaft, in der oft weder Geschäftspartner noch Mitbewerber von den jeweiligen regionalen Behinderungen betroffen sind.

Dabei gibt es für Unternehmen heute mehrere Optionen zur Aufrechterhaltung der Business Continuity. So können sich Unternehmen zum Beispiel durch die Einrichtung von Heimarbeitsplätzen von Störungen des Verkehrswesens unabhängig machen. Online-Meetings wiederum ermöglichen es Mitarbeitern, ortsunabhängig mit Kollegen, Geschäftspartnern oder Kunden zusammenzuarbeiten. Die Teilnehmer einer Webkonferenz von Cisco WebEx benötigen dafür lediglich einen PC mit Internetzugang. Dabei können Dokumente in Echtzeit gemeinsam bearbeit werden und mit Webcams können sich die Teilnehmer von Online-Meetings auch sehen. Durch die Verwendung von mobilen Systemen müssen sich die Teilnehmer auch nicht an bestimmten Orten befinden.

"Für Unternehmen aller Größen sollten die aktuellen Wetterverhältnisse ein Anlass sein, ihre Business-Continuity-Strategie ganz grundsätzlich zu überdenken", erklärt Peer Stemmler, Country Manager Deutschland bei Cisco WebEx in Düsseldorf. "Unternehmen, die ihre Mitarbeiter stärker in virtuelle Communities einbinden, können sich von solchen Widrigkeiten ein Stück weit unabhängig machen. Und während die Mitbewerber beim nächsten Schnee-, Bahn- oder Flughafenchaos ihre Zeit mit Warten auf bessere Verhältnisse zubringen, können sie einfach weiterarbeiten."

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