ShoreTel virtualisiert Unified Communications

ShoreTel, Anbieter von Telefon- und Unified Communications-Systemen, stellte kürzlich ShoreTel 14.2 vor, die Lösung für den Einsatz eines ShoreTel Kommunikationssystems in einer virtuellen Umgebung.

ShoreTel 14.2 bietet eine höhere Flexibilität für die Kunden, mit der Möglichkeit zur Kombination hardwarebasierter und virtueller Appliances in ein und demselben Netzwerk, die alle über eine gemeinsame Web-basierte Management-Schnittstelle verwaltet werden können.

Mit ShoreTel 14.2 können die Kunden jetzt das UC-Einsatzmodell auswählen, das am besten zu ihren Betriebs- und Infrastruktur-Anforderungen passt – virtuell, physisch oder eine beliebige Kombination aus beiden. Die Vorteile liegen auf der Hand – geringe Komplexität der Hardware und des Betriebs, höhere Verfügbarkeit der Applikationen sowie verbesserte Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit.

Die Anforderungen an Kommunikationssysteme sind von Unternehmen zu Unternehmen sehr verschieden, und die Verfügbarkeit der Virtualisierungstechnologie hat die Art und Weise verändert, wie Unified Communications in kleinen und mittelgroßen Unternehmen sowie in Großunternehmen eingesetzt wird. Virtualisierungstechnologie kann den Kunden eine Reihe von Vorteilen bieten, die von den jeweiligen Einsatzbedingungen und Anforderungen abhängen.

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um von der Virtualisierung für Unified Communications zu profitieren – die Infrastruktur ist vorhanden, der Markt ist bereit, die Vertriebspartner sind qualifiziert und die Kunden streben verstärkt danach, ihre Telefonanlagen und kompletten Kommunikationsplattformen zu virtualisieren“, sagte Pej Roshan, Vice President of Product Management bei ShoreTel.

„Die Virtualisierung ergänzt unsere verteilte Architektur und ermöglicht es den Kunden, Virtualisierungsmerkmale und die inhärente N+1 Redundanz von ShoreTel zu nutzen, um mit sehr geringem Aufwand hoch verfügbare Systeme zu realisieren. Darüber hinaus schafft die Virtualisierung für die Kunden die Grundlage, VoIP-Dienste über On-Premises-, Hybrid- und Cloud-Einsatzmodelle einzusetzen.“

ShoreTel ermöglicht den Kunden die Auswahl des spezifischen Einsatzmodells, das ihre Anforderungen am besten erfüllt. Hierdurch können die Kunden virtuelle Server nutzen, die sie bereits besitzen und betreiben.

„Meine Kunden sind bereit, die Virtualisierungstechnologie einzusetzen, und mit ShoreTel 14.2 haben sie die Möglichkeit, hardwarebasierte und virtuelle Systeme in ein und demselben Netzwerk zu betreiben“, sagte Jeremy Vignaux, Vice President of Technology bei Harbor Networks.

„Dies bedeutet mehr Flexibilität sowie geringere Hardware- und Betriebskosten, da virtuelle Systeme höhere Telefon- und SIP-Leitungskapazitäten unterstützen. Und der Anschluss von SIP-Amtsleitungen an virtuelle Appliances ist wesentlich einfacher und erhöht darüber hinaus die Kapazität der virtuellen Maschinen.“

Mit ShoreTel 14.2 können alle UC-Komponenten, einschließlich Verbindungssteuerung, SIP-Amtsleitungen und Collaboration-Applikationen, virtualisiert und auf Industriestandard-Servern implementiert werden. Virtualisierung erlaubt den Kunden außerdem die Nutzung von Features wie VMware vSphere High Availability und VMware vSphere VMotion zur Verbesserung der Verfügbarkeit von Applikationen und zur Unterstützung der bei den Unternehmen bereits etablierten Disaster-Recovery-Praktiken.

Vorteile der UC-Virtualisierung von ShoreTel
Die neue Software von ShoreTel bietet auch eine problemlose Skalierung für große Unternehmen, indem sie die Port-Kapazität pro Maschine vervierfacht. Die virtuellen Switche von ShoreTel unterstützen bis zu 1.000 Telefone und 500 SIP-Amtsleitungen. Diese erhöhte Kapazität vereinfacht den Einsatz und macht das Management mehrerer Appliances überflüssig, besonders für Kunden, die eine zentralisierte UC-Systemumgebung nutzen.

Da die ShoreTel-Lösung auf Industriestandard-Servern eingesetzt werden kann, erlaubt sie eine Konsolidierung der Server-Hardware für mehrere Applikationen und damit verbunden eine Reduzierung der Energiekosten und des Hardware-Platzbedarfs.

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