Medizinische Universität Innsbruck nutzt IP Kommunikation

Die Medizinische Universität Innsbruck hat sich nach der Ausgliederung aus der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck für modernste Kommunikationstechnik von Siemens Enterprise Communications entschieden.

Mit der Implementierung eines konvergenten und offenen Netzwerks auf der Basis der Standardprotokolle IP und SIP hat die Universität nun die Basis für eine kosteneffiziente interne und externe Kommunikation gelegt.

Die Medizinische Universität Innsbruck ist ein Center of Excellence in der medizinischen Forschung, eine hochqualifizierte Ausbildungsstätte und ein Zentrum der Hochleistungsmedizin. Sie hat den Anspruch, in den drei Bereichen Krankenversorgung, Forschung und Lehre Leistungen auf höchstmöglichem internationalem Niveau anzubieten. Um auch in der Kommunikation auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, setzt die Universität auf offenen Standards.

"Offenheit ist ein Konzept, das sich durch unsere gesamte IT-Infrastruktur zieht. In dieses Konzept passt optimal die Offenheit der SIP-basierten HiPath 8000", erklärt Christoph Wild, Leiter Informations- Kommunikations- Technologie der Medizinischen Universität Innsbruck.

Die Siemens HiPath 8000 ist konsequent auf den Einsatz mit dem SIP-Protokoll ausgelegt und realisiert ein SIP-basiertes Echtzeit-IP-Overlay-Netz für die offene IP- Kommunikation. Die Ausfallsicherheit wird durch die Installation des Softswitches auf zwei redundanten Servern gewährleistet. Bei der Medizinischen Universität Innsbruck dient zudem ein Real Time IP System HiPath 4000 als Gateway in das Betreibernetz, das diese Funktion auch bei einem Ausfall der zentralen HiPath 8000 noch erfüllen kann und somit die Survivability sicherstellt.

Die Vorteile der neuen Lösung sind zahlreich: Durch das neue Real Time IP-System fallen in Zukunft geringere Betriebs- und Wartungskosten an, da nur noch ein Netzwerk unterhalten werden muss. Darüber hinaus bietet HiPath 8000 die Möglichkeit, dass Anwendungen wie HiPath Xpressions, Siemens' Unified Messaging Lösung, und HiPath ComAssistant, das eine regelbasierte Routing-Lösung für einfaches Telefonieren anbietet, durch die zentrale Installation und Administration effizienter betrieben werden können. Client-Software ist nicht mehr erforderlich.

Durch innovative Applikationen wie präsenzbasierte Dienste, CTI und Unified Messaging wird die Basis für eine zukünftige Optimierung der Universitätskommunikation geschaffen. Da die HiPath 8000 frei skalierbar ist, ist die Medizinische Universität in Bezug auf weiteres Wachstum sehr flexibel. Neue Teilnehmer können einfach integriert werden. Die Unterstützung offener Standards wird in der angekündigten Version 3 konsequent erweitert und der Medizinischen Universität Innsbruck die Möglichkeit bieten, Funktionen wie Electronic Numbering (ENUM) zur Anbindung an nationale und internationale Forschungsnetzwerke einzusetzen. So kann der weltweite Informationsaustausch für die Wissenschafter / innen und Studierenden weiter vereinfacht werden.

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