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HP startet eine neue Ära des Video-Conferencing

HP SkyRoom ermöglicht es bis zu vier Personen, Rich-Media-Inhalte in Echtzeit auszutauschen. Das Besondere an dieser Videokonferenz-Software: Sie basiert auf Technologien, die HP ursprünglich zur Datenübertragung aus dem Weltraum entwickelt hat.

Für HP SkyRoom hat HP ein hochauflösendes Videokonferenz-System für mehrere Benutzer kombiniert mit ausgefeilten Möglichkeiten, Bildschirminformationen sicher zu teilen: Ein Klick in die Kontakte des Mail-Systems genügt, damit sich die Teammitglieder virtuell gegenüber sitzen. Ein weiterer Klick sorgt dafür, dass alle Teilnehmer die gleichen Daten auf dem Bildschirm sehen. Einzige Voraussetzung, um auch Teilnehmer außerhalb des Unternehmensnetzwerks einbinden zu können, ist ein sicheres Virtual Private Network (VPN).

Unternehmen und Mitarbeiter profitieren mehrfach von HP SkyRoom: Mit den virtuellen Besprechungen senken Unternehmen zum einen ihre Reisekosten. Die Software kostet 130 Euro und entspricht damit dem durchschnittlichen Preis für einen Hin- und Rückflug von München nach Zürich. Zudem optimieren Unternehmen ihre C02-Bilanz - ohne dass die Mitarbeiter auf wertvolle persönliche Kommunikation verzichten müssen. HP SkyRoom schafft außerdem zusätzliche Freizeit - die Mitarbeiter müssen weniger Zeit im Auto oder in der Bahn auf dem Weg zu und von den Besprechungen verbringen.

HP SkyRoom ist weltweit verfügbar und kann auf allen Workstations, Desktop PCs und Notebooks von HP oder anderen Herstellern eingesetzt werden, die die technischen Voraussetzungen erfüllen. Auf den HP Workstations Z800, Z600, Z400 und xw4600 ist HP SkyRoom ohne Aufpreis bereits vorinstalliert. Darüber hinaus werden ausgewählte Business PCs und Notebooks von HP in den ersten Monaten mit einer HP SkyRoom-Testversion ausgestattet sein, inklusive Kaufoption nach Ablauf der 90-tägigen Testphase.

Die Erfahrungen der Beta-Tester von SkyRoom haben gezeigt, dass das SkyRoom Standard Accessory Kit für ein optimales Nutzererlebnis sorgt, indem es die Umwelt "ausblendet". Das Zubehör-Kit besteht aus einer hochauflösenden Web-cam sowie Kopfhörern und kostet 118 Euro. HP bietet außerdem ein Paket mit Lautsprechern als Alternative zu einem Headset an.  

Systemanforderungen für HP SkyRoom
Die Mindestanforderungen für die Verwendung von HP SkyRoom auf einem Standard-PC sind ein Intel Core Duo- oder gleichwerter Prozessor mit 2,33 GHz, 2 GByte Arbeitsspeicher sowie Microsoft Windows XP, Vista oder Windows 7. Ferner ist ein Breitband-Netzwerk mit einer Übertragungsrate von wenigstens 400kb/Sekunde erforderlich. HP SkyRoom muss über eine Firmen-VPN betrieben werden, damit auch Systeme außerhalb der lokalen Firewalls eingebunden werden können.  

Weltraum-Technologie im Einsatz
HP SkyRoom verwendet eine bahnbrechende Technologie zur Bild- und Video-Übertragung, die in den HP Labs, der Forschungsabteilung des Unternehmens entwickelt wurde, um hochauflösende Fotos vom Mars zur Erde zu senden. Von dieser leistungsfähigen und sicheren Möglichkeit, Daten auszutauschen, profitie-ren jetzt auch ganz "irdische" Unternehmen aus verschiedenen Branchen.

Denn mit HP SkyRoom lassen sich eine Vielzahl von Anwendungen - beispielsweise Office-Programme, Video-Streaming und interaktive 3D-Anwendungen - gemeinsam innerhalb einer Arbeitsgruppe nutzen. Räumlich getrennte Ingenieur-Teams können damit beispielsweise auch große Konzeptentwürfe gemeinsam bearbeiten. Im Bereich Animation oder Digital Content Creation können die Produktionsfirmen ihre Filme den Teams an verschiedenen Standorten präsentieren und umgehend Feedback bekommen. Auch im Finanzsektor Spielt SkyRoom seine Vorteile aus: In den verschiedenen Finanzmetropolen ansässige Teammitglieder können Modelle in Echtzeit diskutieren und bearbeiten.

Klick-Start: Der schnelle Weg zur Videokonferenz
HP SkyRoom bietet Unternehmen eine einfache und günstige Alternative, Kollaboration in HD-Qualität umzusetzen. Bis dato hatten Unternehmen nur zwei Optionen für Videokonferenzen: Entweder ein Telepräsenz-System - ein kompletter Raum ausgestattet mit Hochleistungskonferenztechnologie - oder Freeware-Lösungen im Internet, mit denen sich aber weder die Feinheiten menschlicher Kommunikation übertragen noch Rich-Media-Inhalte wie Video- oder CAD-Dateien gemeinsam nutzen lassen.

HP SkyRoom zu verwenden ist genauso einfach wie eine Unterhaltung mit Instant Messaging-Tools zu führen: Die Benutzer müssen nur eine Kontaktperson anklicken und schon startet eine live SkyRoom-Sitzung. Mit einem weiteren Maus-Klick können die Benutzer ihren Arbeitsplatz oder multimediale Inhalte freigeben und gemeinsam nutzen. Das Besondere: Die Informationen werden in einer HP SkyRoom-Sitzung in einer Geschwindigkeit übertragen, die vier Mal schneller als ein Wimpernschlag ist. Die Konferenzteilnehmer sehen dank der "Video-Engine" sowohl den Bildschirm des Präsentators als auch sich gegenseitig.

Die "Video Engine" ist Multithreading-fähig, sodass sie alle Vorteile von modernen Mehrkernprozessor- und Mehrprozessor-Technologien nützt. Die "Image Engine" sorgt dafür, dass die Teilnehmer den Arbeitsplatz des Präsentators und dessen Applikationen sehen - so als ob sie einen PC vor Ort nützen würden. Die Ausstattung des Rechners spielt dabei keine Rolle, da nur die Bildschirmdaten übertragen werden und Rechenleistung deshalb nur am PC des Präsentators gefragt ist. Die Technologie ermöglicht damit die Darstellung von 2D- und 3D-Grafiken, Full Motion Videos sowie Mehrfach-Bildschirme auch auf solchen Systemen, die nur über eine 2D-Grafik-Karte verfügen.

Minimalismus pur
HP SkyRoom arbeitet äußerst ökonomisch: Die Software auf dem Rechner des Präsentators überwacht den Bildschirm und reagiert nur auf Veränderungen. Nur diese – und nicht etwa die gesamte Bildschirm-Darstellung – werden dann komprimiert, kodiert und an alle Teilnehmer geschickt. Die Software auf den Empfänger-Rechnern dekomprimiert und dekodiert die Daten und aktualisiert dort die Darstellung. Auf diese Weise lassen sich der Netzwerk-Verkehr, die Wartezeiten und die erforderliche Bandbreite deutlich reduzieren. Spezielle Netzwerk-Hardware ist ebenfalls nicht erforderlich.

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