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Trotz hohem Oelpreis – keine Alternativen zu Geschaeftsreisen

Nur elf Prozent der befragten Unternehmen reagieren auf die Energiepreiserhöhungen, indem sie verstärkt auf Telefon- oder Videokonferenzen setzen. Das geht aus dem neuesten Haffa & Partner Expert Call hervor.

Eine Alternative zu Geschäftsreisen sehen Unternehmen kaum: 88 Prozent der Führungskräfte gaben an, dass Reisen in ihrem Unternehmen im gewohnten Umfang stattfinden. Während die Hälfte davon den Mitarbeitern keinerlei Einschränkungen abverlangt, achtet die andere Hälfte auf die Kosten. So werden die Mitarbeiter zum Beispiel angewiesen, in der zweiten statt der ersten Klasse zu reisen. Manche Unternehmen geben ihren Mitarbeitern vor, von Flugreisen auf Bahn oder Auto umzusteigen. Nur ein geringer Anteil der Unternehmen setzt auf radikale Kosteneinsparung: Vier Prozent gaben an, dass die Energiepreise zum Umdenken zwingen und Geschäftsreisen massiv eingeschränkt werden.

Einige Unternehmen zeigen sich gegenüber den Mitarbeitern großzügig: In einem Fall wurde das Kilometer - Geld für Dienstreisen mit dem eigenen PKW erhöht. Ein anderer Teilnehmer schreibt: „Wir adressieren das Thema und achten – wie bisher – auf die Kosten. Allerdings sind Reisen in unserem Geschäft notwendig, und wir sehen keinen Grund, die Reisenden mit weniger Qualität für die Preiserhöhung zu ‚bestrafen´.“

In anderen Unternehmen stehen weniger die Ölpreise als vielmehr ökologische und pragmatische Überlegungen im Vordergrund: „Wir achten darauf, nicht mehr innerhalb Deutschlands zu fliegen. Stattdessen setzen wir darauf, die Reise- in Arbeitszeit zu verwandeln, was im Zug hervorragend möglich ist – allerdings in der ersten Klasse.“

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